v.l. Thomas Rynders, Nicolas Kotzke, Staatssekretär Rainer Bomba, Bürgermeister Thomas Ahls, MdB Marie-Luise Dött, Bürgermeister Heiko Schmidt (Foto: privat)

Alpen/Sonsbeck/Xanten. Seit dem Sommer diesen Jahres hatten die Kommunen Alpen, Sonsbeck und Xanten in einer durch die Entwicklungsagentur Wirtschaft und den Breitbandkoordinator des Kreises Wesel begleiteten interkommunalen Zusammenarbeit mit den Kommunen Wesel, Dinslaken und Voerde eine Antragstellung auf Mittel für den flächendeckenden Ausbau eines Glasfasernetzes in den unterversorgten Bereichen der Kommunen vorbereitet. Der Antrag konnte fristgerecht gestellt werden. Gegenstand der Förderung ist der Ausbau von Breitbandnetzen in unterversorgten, von den Unternehmen aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit bislang nicht ausgebauten Gebieten sowie im Weiteren die Erschließung speziell von Schulen und Gewerbegebieten. Die Fördermittel im Rahmen der Richtlinie zur Förderung der Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland  werden durch den Bund sowie im Rahmen einer Kofinanzierung durch das Land NRW bereitgestellt.

Die maximale Fördersumme alleine für die drei Kommunen Alpen, Sonsbeck und Xanten beträgt rund 15 Millionen Euro. Die Summe verteilt sich relativ gleichmäßig auf die drei Kommunen, die ihrerseits zu dieser Summe noch einen Eigenanteil von weiteren ca. 10 % beisteuern.

Die Übergabe der Förderbescheide erfolgte am 19.12.2017 im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin durch den kommissarischen Bundesminister Christian Schmidt sowie den parlamentarischen Staatssekretär Rainer Bomba. Den Förderbescheid für das Teilgebiet Xanten/Alpen/Sonsbeck nahmen an diesem Tage Bürgermeister Thomas Ahls (Gemeinde Alpen), Bürgermeister Heiko Schmidt (Gemeinde Sonsbeck) sowie Breitbandkoordinator Thomas Rynders (Stadt Xanten) gemeinsam mit MdB Marie-Luise Dött und Breitbandkoordinator Nicolas Kotzke (Stadt Wesel) entgegen.

Alle drei Vertreter der Kommunen Alpen, Sonsbeck und Xanten sind sich sicher, dass die Mittel für eine erhebliche Infrastrukturverbesserung in den Kommunen sorgen werden. Im Frühjahr 2018 wird nun in einem EU-weiten Verfahren der Infrastrukturausbau am Markt ausgeschrieben werden. Mit einem Baubeginn ist in dann möglicherweise in einem Jahr zu rechnen.

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