Die betriebliche Feuerwehr des Evonik-Standortes Krefeld an der Alten Untergath wird zukünftig von der Stadt Krefeld als Betriebsfeuerwehr anerkannt. Stadtdirektorin Beate Zielke (2. v. r.) und Feuerwehrchef Dietmar Meißner (l.) übergaben die Anerkennungsurkunde an Markus Stölb (2. v. l.), den stellv. Leiter der Betriebsfeuerwehr, und Andreas Kalker (r.), dem Leiter für Umweltschutz und Werksicherheit (Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation)

Krefeld. Die Feuerwehr der Firma Evonik ist als zweite Feuerwehr in Krefeld als Betriebsfeuerwehr anerkannt worden. Stadtdirektorin Beate Zielke und Feuerwehrchef Dietmar Meißner haben die Anerkennungsurkunde an Markus Stölb, stellvertretender Leiter der Betriebsfeuerwehr, und Andreas Kalker, Leiter für Umweltschutz und Werksicherheit, übergeben. Erst seit Inkrafttreten des Brandschutz-, Hilfeleistungs- und Katastrophenschutzgesetzes (BHKG) im vergangenen Jahr ist es wieder möglich, Feuerwehren anerkennen zu lassen, die Betriebe zum Schutz vor Brandgefahren unterhalten. Nach dem BHKG muss die Betriebsfeuerwehr in der Lage sein, „die vom Betrieb oder der Einrichtung ausgehenden Gefahren eines Brandes, einer Explosion oder eines Schadensereignisses, das eine große Anzahl von Personen gefährdet, wirksam zu bekämpfen“.

Aufbau, Ausstattung und Ausbildung der Mitglieder einer Betriebsfeuerwehr müssen den Anforderungen an öffentliche Feuerwehren entsprechen. Sie müssen aus Betriebsangehörigen bestehen, die neben der erforderlichen fachlichen Qualifikation insbesondere Kenntnisse über die Örtlichkeit, die Produktions- und Betriebsabläufe, die betrieblichen Gefahren- und Schutzmaßnahmen und die besonderen Einsatzmittel verfügen. Die Anerkennung als Betriebsfeuerwehr spricht die Stadt Krefeld als zuständige Brandschutzdienststelle aus, nachdem sie sich von der Leistungsfähigkeit überzeugt hat. Dies geschah auf Grundlage einer Einsatzübung, bei der der Leistungsstand der Feuerwehrleute, die Alarmorganisation und die Ausstattung überprüft wurden.

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