Sabine Helmer, Chefärztin der Onkologie und Palliativmedizin am Helios Cäcilien-Hospital Hüls (Foto: HELIOS)

Krefeld. Es gibt viele Beispiele für die Wechselwirkungen von Körper und Psyche. Jeder kennt die gängigen Redensarten dazu: Die Angst, die einem im Nacken sitzt und zu Schmerzen führt. Das Herz, das eng wird und als „Gebrochenes-Herz-Syndrom“ (Tako-Tsubo-Kardiomyopathie) in seltenen Fällen sogar zum Tod führen kann. Aber auch: Brust raus, Kopf hoch, um sich in einer schwierigen Situation mental wieder aufzurichten.

Auch für Patienten gilt, dass diejenigen, die positiv an eine Therapie herangehen und sich beispielsweise deren Wirkung auch bildlich vorstellen, besser von dieser profitieren, als diejenigen, die Angst vor der Therapie oder ihren Nebenwirkungen haben. Dass der Glaube an die Wirksamkeit einer bestimmten Therapie positiv wirkt, beweist der Placebo-Effekt.

Sabine Helmer, Chefärztin der Onkologie und Palliativmedizin am Helios Cäcilien-Hospital Hüls, berichtet am Mittwoch, 13. Dezember um 18 Uhr über ihre Erfahrungen im klinischen Alltag und schildert, wie das Wohlbefinden durch Übungen und Denken in allen Bereichen verbessert und somit die Lebensqualität gesteigert werden kann – unabhängig davon, ob man akut erkrankt oder gesund ist. Der Vortrag ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ort: Cafeteria des HELIOS Cäcilien-Hospital Hüls. Fette Henn 50.

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