Dr. med. Andreas Hachenberg, Leiter des Bereichs Endoprothetik am Helios Klinikum Krefeld und Chefarzt der Orthopädischen Rehabilitation an der Helios Rhein Klinik Duisburg (Foto: Sunnylight-Photographie)

Krefeld/Duisburg. Die Arthrose im Knie gehört zu den häufigsten Abnutzungserscheinungen der Gelenke – schließlich wird das Knie im Alltag, im Arbeitsleben und beim Sport oft stark beansprucht. Der fortschreitende Verschleiß führt dazu, dass der schützende Knorpel im Kniegelenk über die Jahre abgebaut wird. Arthrose tritt nicht nur bei Älteren auf, durch vielfältige Belastung sind auch Jüngere zunehmend betroffen. Zu den typischen ersten Anzeichen gehören Schmerzen im Knie beim Treppensteigen und knackende Geräusche. Im fortgeschrittenen Stadium können Betroffene das Gelenk nicht mehr ohne Schmerzen bewegen. Bald treten die Probleme auch in Ruhe auf, das Knie wird nach und nach immer steifer.

Doch mit frühzeitiger Therapie kann man das Voranschreiten der Arthrose oftmals verhindern. Behandelt werden kann zunächst mit Medikamenten, Physio- und Elektrotherapie etc. Wird hier keine dauerhafte Besserung erreicht, wird häufig eine Operation notwendig, um das verschlissene durch ein künstliches Gelenk zu ersetzen. Sowohl die Operationsmethoden als auch die Implantate haben sich in den letzten Jahren entscheidend verbessert, so dass die Erfolgsaussichten heute sehr gut sind.

In seinem Vortrag informiert Dr. med. Andreas Hachenberg, Leiter des Bereichs Endoprothetik am Helios Klinikum Krefeld und Chefarzt der Orthopädischen Rehabilitation an der Helios Rhein Klinik Duisburg, über die verschiedenen Möglichkeiten einer Operation und stellt Prothesentypen vor.

Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 14. Dezember 2017, ab 18.00 Uhr im Konferenzzentrum Haus A, EG des Helios Klinikum Krefeld. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

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