Der Weihnachtsmann unterstütze die Linke am Infostand (Foto: privat)

Duisburg. Diskussionen zu sozialer Gerechtigkeit und Armut

„In der Adventszeit geht es um die Besinnung auf die Familie, aber besonders auch auf soziale Gerechtigkeit“, erklärt Lukas Hirtz, Sprecher Die Linke in Homberg/Ruhrort/Baerl. „Ob Nikolaus oder Weihnachtsmann, diese Figuren symbolisieren die Hilfe für die Armen. Und das ist in Hochheide bitter nötig. Über 7% der Menschen in Hochheide, die älter als 65 Jahre sind, leben von der Mindestsicherung, das bedeutet in Armut oder an der Armutsgrenze. Die Zahl der überschuldeten Menschen in Homberg und Hochheide ist in 7 Jahren um ein Fünftel, also um fast 3 Prozentpunkte auf knapp 17% gestiegen. Es ist wichtig, dass der Geist der Weihnacht sich nicht nur auf wenige Wochen im Jahr und nicht nur auf Spenden begrenzt, sondern dass wir eine grundlegende Wende in der Sozialpolitik bekommen.“

Deshalb kam der Weihnachtsmann an den Infostand der Linken, um nach Hirtz Auffassung mit „seiner moralischen Autorität, aber auch mit Süßigkeiten und warmen Getränke dafür zu werben, dass die Menschen wieder mehr aufeinander Acht geben und sich auch politisch einsetzen“.

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