Die Tiefgarage Schloßstraße wurde auf LED-Beleuchtung umgerüstet (Foto: privat)

Mülheim. Die mit 350 Stellplätzen größte städtische Tiefgarage an der „Schloßstraße/Synagogenplatz“ der Stadt Mülheim an der Ruhr ist im zweiten Halbjahr 2017 Schritt für Schritt auf LED-Beleuchtung umgestellt worden. Finanzielle Unterstützung bekam die Stadt dabei von innogy.

Insgesamt wurden 410 herkömmliche Leuchtstoffröhren gegen moderne und effiziente LED ausgetauscht. Neben der Kosten- und CO²-Einsparung sind die deutlich höhere Lichtausbeute und das damit verbesserte subjektive Sicherheitsempfinden ein mehr als positiver Nebeneffekt. Die jetzige Ausleuchtung wäre nur mit einer deutlichen Erhöhung der Anzahl der Leuchten mit alter Technik möglich gewesen. Zudem überzeugt auch die verlängerte Lebensdauern der LED-Körper, die das häufige Austauschen der Beleuchtung unnötig macht.

Nach den Angaben des Umweltbundesamts fallen für 2016 je Kilowatt-Stunde Strom 527 Gramm CO2 an.

Nach den Angaben der Leuchtenhersteller benötigt die neue LED-Beleuchtung 63% weniger Energie bei gleicher Leuchtdauer. Bei einer Beleuchtungszeit von 8.760 Stunden im Jahr, ergibt sich eine Reduzierung des Stromverbrauchs um fast 270.000 kWh und damit auch eine CO²-Einsparung von 142 Tonnen pro Jahr.

Unterstützt wurde die Maßnahme vom Energieversorger innogy, der in Mülheim an der Ruhr bereits einige Maßnahmen dieser Art umgesetzt hat und damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in der Stadt liefert.

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