v.l. Bürgermeister Frank Tatzel, Lehrerin Jennifer Schirrmacher, Schulleiterin Gabi Krekeler, Joachim Eichenauer, Dr. Johannes Hampf und Frank Zielonka (alle Lions Club Kamp-Lintfort/Rheinberg) mit Schülerinnen und Schülern (Foto: privat)

Rheinberg. Der Lernort „Schule“ hat sich gewandelt. Teil dieser Entwicklung sind die intensiveren „erzieherischen“ Herausforderungen, denen sich die Schulen neben der Vermittlung von Wissen stellen müssen. Viele Veränderungen im familiären Umfeld der Kinder, in der Zusammensetzung der Schülerschaft und in gesellschaftlichen Bedingungen führen zu diesem Wandel. Erzieherische Verantwortung heißt in diesem Kontext, dass viele soziale Fähigkeiten, die ein Lernen im Verbund erst möglich machen, immer wieder aufs Neue vermittelt, eingeübt und verfestigt werden müssen. Soziales Lernen heißt hier vor allem, die vielfältigen individuellen Bedürfnisse des Einzelnen in Bezug zu den jeweiligen individuellen Bedürfnissen der Anderen in einer gewinnbringenden Gruppendynamik. Durch das soziale Training wird ein Erfahrungsraum geschaffen, in dem die Kinder die Möglichkeit haben sich in einem geschützten Rahmen zu erproben. Das Aushalten von Provokationen und die Erhöhung der Frustrationstoleranz gehören ebenso dazu, wie die persönliche Zielsetzung, sowie das Erkennen der eigenen Stärken und Schwächen.

Im Rahmen des Programms „Lions-Quest – Erwachsen werden“, bei dem die planvolle Förderung der sozialen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern im Mittelpunkt steht, unterstützte der Lions Club Kamp-Lintfort/Rheinberg das von der Caritas durchgeführte Training finanziell. „Ohne die erhebliche Unterstützung hätten wir das Projekt nicht durchführen können“, so Schulleiterin Gabi Krekeler. „Lions-Quest“ ist nur eines von zahlreichen Projekten, die von den deutschlandweit vertretenen Lions unterstützt und durchgeführt werden.

Und so informierten sich drei Vertreter des Lions Clubs Kamp-Lintfort/Rheinberg auch noch persönlich vor Ort über das Klassen-Coolnesstraining in der St. Peter Grundschule Rheinberg und überzeugten sich zusammen mit Bürgermeister Frank Tatzel von der gelassenen Stimmung im Klassenzimmer. Ein Training, das allerorts „Schule machen“ sollte.

Beitrag drucken
Anzeigen