Nadine Hannig und Hans Klose vom TTC Schwarz-Gold Moers (Foto: privat)
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Dinslaken/Xanten/Moers/Schermbeck/Kamp-Lintfort.

Gute Platzierungen beim nationalen Schwimm Cup – 2 neue Vereinsrekorde durch Marie Rumpf und Oskar Edel

Dinslaken. Beim Jugend Schwimm Cup ging die erste Mannschaft des TV Jahn Hiesfeld am Wochenende ins Gladbecker Becken. Im national stark besetzten Teilnehmerfeld hatten es die teils 11 jungen Hiesfelder Athleten schwer die Medaillenränge zu erreichen. Trotz der 480 Schwimmern mit 2175 Starts konnten die Veilchen 30 neue Bestzeiten und zwei neue Vereinsrekorde über 50m Brust in 34,89 Sekunden (7. Platz) durch Marie Rumpf (2001) und 30,86 Sekunden (5. Platz) durch Oskar Edel (2001) erzielen.

Die beste Platzierung für Hiesfeld erzielte Alessio-Diego Ciomperlik (2005) mit dem undankbaren vierten Platz über 200m Rücken in persönlicher Bestzeit von 2:50,16 Minuten. Über 50m Rücken wurde er in 37,89 Sekunden achter. Sein Bruder Nevio Ciomperlik (2008) war der jüngste im Team und wurde ebenfalls achter in Bestzeit von 50,45 Sekunden über 50m Freistil und zehnter über Rücken (0:57,64 min). Abdulgani Büyük (2002) kam über 100m Schmetterling, in Bestzeit von 1:14,72 min, auf den siebten Platz. Oskar Edel schrammte mehrmals knapp am Treppchen vorbei, und holte sich weitere hervorragende fünfte Plätze über 100m Rücken, 100m Lagen und 200m Freistil. Nick Leis (2002) erzielte bei seinen sechs Starts gleich sechs Bestzeiten und wurde in 2:50,81 Minuten siebter über 200m Lagen und in 2:48,84 Minuten neunter über 200m Rücken.

Auch Tara Panknin (2007) schwamm drei neue Bestzeiten und wurde siebte über 100m Freistil (1:15,62 min). Marie Rumpf verpasste mit dem 5. Platz über 200m Schmetterling in 2:29,19 min das Podest sehr knapp. Sarah-Marie Gerharz (2004), Elisa-Charlotte Wieczorek (2006), Fatma Colpa (2008)  und Feyzan Bülbül (2008) rundeten mit neuen Bestzeiten bei ihren Starts das Gesamtergebnis des TV-Jahn Hiesfeld ab. Nun geht es für die Aktiven zum Saisonabschluss Mitte Dezember auf die Langbahn nach Düsseldorf und Evelin Edel (2003) wird an den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Berlin teilnehmen.

v.l. Tara Panknin, Marie Rumpf, Sarah-Marie Gerharz, Fatma Colpa, Abdulgani Büyük, Feyzan Bülbül, Oskar Edel, Nevio Ciomperlik, Nick Leis und Alessio-Diego Ciomperlik. Auf dem Foto fehlt Elisa Charlotte Wieczorek (Foto: privat)

Viele Nennungen zur Vereinsmeisterschaft des RV Lippe-Bruch Gahlen 

Schermbeck. Zum „Familienfest“ des eigenen Reitervereins treffen sich am ersten Adventssonntag seit vielen Jahrzehnten die aktiven Sportler des Reiterverein Lippe-Bruch Gahlen auf ihrer weitläufigen Vereinsanlage. „Die Zeit zwischen dem Ponyturnier in den Herbstferien und dem Jahresauftakt mit GAHLEN 2018 ist für uns alle zwar immer eine sehr arbeitsreiche Zeit, aber trotzdem freuen wir uns jedes Jahr auf die Vereinsmeisterschaft“, erklärt Christiane Rittmann, Vorsitzende des Reitervereins und führt fort, dass „viele aktive Turnierreiter, aber auch Freizeitreiter, die sich das ganze Jahr auf das Turnier freuen, gemeinsam einen schönen ersten Advent verbringen.“ Beginnen werden traditionell die Dressurreiterinnen und Reiter, bevor am Mittag der Nachwuchs in Reiterwettbewerb und Führzügel-Wettbewerb teilweise die erste Turnierluft schnuppert. Daran schließen sich die Springprüfungen an, welche mit dem L-Springen mit zweimaligem Stechen um den Sieg beendet werden. Danach werden ab ca. 16 Uhr die Gespanne durch die große Turnierhalle fahren und ihren Vereinsmeister ermitteln.

Am Abend endet das Gahlener Familienfest traditionell mit einem kleinen Umtrunk zu Ehren der Vereinsmeister.

Doch bereits am Samstag treffen sich einige Gahlener Aktive zur Abnahme der Reitabzeichenprüfungen in den verschiedensten Leistungsklassen. Dabei werden die Prüflinge, die in den letzten Wochen durch die Vereinstrainer gezielt auf diese Prüfungen vorbereitet wurden, in Dressur-, Spring- und Theorie getestet.

Ein ziemlich volles Programm erwartet die Mitglieder des RV Gahlen also am ersten Adventswochenende, bevor es in die heiße Phase der Vorbereitungen zum Hallenspringturnier vom 5.-7. Januar 2018 geht.

Informationen zur Zeiteinteilung finden sie wie immer in Internet unter www.rvgahlen.de oder auf der Gahlener Facebookseite.

Die Mini Jungen des MOERSER TV HOCKEY e.V. (Foto: privat)

MTV: Minis und große Damen beim Hockey-Sport

Moers. Mit einem kräftigen „Hummel, hummel, Moers, Moers“ starteten die Minis des Moerser TV in die Hallensaison. Gegen den ersten Gegner den HTC Uhlenhorst kämpften sie tapfer und verloren leider mit 1:3. Im zweiten Spiel konnte die Mannschaft mit den Trainern Tim Wagner und Timo Wisomirski ihre Trainingserfolge zeigen, verloren jedoch leider mit 0:2. Das einzige Moerser Tor erzielte Henry Hermann mit Unterstützung seiner Mannschaftskollegen Phil Peters, Timo Jansen, Paul van Bühren, Ben Finlay Hermeling und Moritz Hermann.

Am Sonntagmittag bestritten die Hockeydamen des MTV ihr Auswärtsspiel bei den 2. Damen des Gladbacher HTC. Schnell konnten mehrere Chancen erarbeitet werden, die jedoch zunächst nicht genutzt wurden. Im Laufe der ersten Halbzeit gingen die Damen durch zwei Eckentore von Sandra Wagner und Stefanie Paul in Führung. Nach zwischenzeitlichem Anschlusstreffer wurde die Schlussstrafecke der ersten Halbzeit durch Greta Edzard verwandelt. In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit mussten sich die Moerserinnen auf die veränderte Taktik der Gegner einstellen. Danach konnten drei weitere Eckentore durch Sandra Wagner (2x) und Ulla Wagner zum 6:2 Sieg genutzt werden.

Kader: Ruminski, Paul, Kays, S. Wagner, Burczeck, Hippler, Edzard, Linster, Frank, U. Wagner

Die Hockeydamen des MTV (Foto: privat)

Lintforter Turnverein trumpft auf

Kamp-Lintfort. Als glänzender Ausrichter erwies sich der Lintforter Turnverein, der am Samstag in der Glück Auf-Halle mit dem Team-Cup veranstaltete.

90 Turnerinnen von 6-27 Jahren aus insgesamt acht Vereinen des Turnverbandes linker Niederrhein tummelten sich in der Turnhalle. Sowohl in den Pflichtstufen als auch in der Kür traten insgesamt 18 Teams aus bis zu 5 Turnerinnen und wetteiferten um die besten Plätze.

Dieser Wettkampf ist ein alter Traditionswettkampf im ehemaligen Turnverband Moers, der sich großer Beliebtheit erfreute. Aus diesem Grund führt der Lintforter TV dieses Jahr diesen Wettkampf fort und freute sich sehr über neue teilnehmende Vereine.

Dabei servierten die Teilnehmerinnen am Wochenende wieder herausragende Leistungen beim Sprung, dem Stufenbarren, auf dem Balken und am Boden.

Im Kürwettkampf dominierten die Turnerinnen des Lintforter TV in beiden Wettkampfklassen, und setzten sich vor dem VfL 08 Repelen und dem TV Schwafheim an die Spitze. Das Team, bestehend aus Merle Dietz, Merle Ruschinski, Jana Maier, Emily Bork und Rica Röhner, erreichte dabei an jedem Gerät die Tageshöchstwertungen. Auch die jüngere Mannschaft um Soraya Kallel, Alina Swierczek, Hannah Gwosc, Vivien Sandrock und Paula Wiese sicherten sich die Goldmedaillien.

Erstaunlich waren auch die Darbietungen des Turnnachwuchses im Pflichtstufenwettkampf. Hier waren die jüngsten Talente gerade einmal 6 Jahre alt, so wie Elisabeth Terheggen und Nelia Gutmann, die mit der älteren Konkurrenz gut mithalten konnten. In dieser Wettkampfklasse sicherte sich der VfL 08 Repelen den Gesamtsieg.

Die breite Altersspanne sowie die facettenreichen Darbietungen sind das Besondere am Team-Cup. Volle Zuschauerränge sorgten für gute Stimmung und tosenden Applaus.

Die erfolgreichen Lintforter Turnerinnen (Foto: privat)

Tanzturnier beim TTC Schwarz-Gold Moers

Moers. Paare aus Düsseldorf, Wuppertal, ja selbst aus Nordhorn und sehr erfreulich auch 4 Heimpaare zeigten den reichlich angereisten Zuschauern, Wertungsrichtern und eigenen Clubmitgliedern im sehr gut gefüllten Clubheim die Standard Tänze (Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slow Fox und Quick Step). Dabei waren die Paare von der familiären und sehr stimmungsvollen Atmosphäre im Clubheim begeistert und boten dem Publikum eine sportlich sehr gute Leistung. Um es vorweg zu nehmen: Alle Moerser Paare erreichten das Finale.

In der D-Klasse – der Klasse für Einsteiger – ertanzten sich Chantal Siemes und Jonah Mattheus Platz 6, Steffi Schieferstein und Felix Bandosz machten es noch besser und wurden vierte. Besonders zu bemerken, dass beide Paare im ersten bzw. zweiten Standard Turnier ihrer Tanzkarriere noch nicht auf Erfahrungswerte zurückgreifen konnten. Adriana Eygermanns und Gianluca Salierno haben schon einige Standard Turniere getanzt, sind aber kürzlich erst in die C-Klasse aufgestiegen. Hier schrammten sie ganz knapp an Platz 3 vorbei und durften somit doch nicht auf dem Treppchen stehen. Hier schmerzte es, dass man keinen Pokal der Sparkasse am Niederrhein mit nach Hause nehmen durfte, obwohl der zum Greifen nah war.

In der B-Klasse machten es Nadine Hannig und Hans Klose noch besser. Obwohl Nadine gerade eben erst den Master in Chemie und ihr Partner den Bachelor in Biochemie gemacht haben, konnten die beiden die Zeit für das Training aufbringen und hier beim Heimturnier Platz 3 belegen. Damit war nicht nur ein Treppchenplatz errungen, konnte der schöne Pokal mit nach Hause genommen werden, es war auch die erste von 7 nötigen „Platzierungen“ erkämpft um in absehbarer Zeit in die A-Klasse aufzusteigen. Dabei wurde im ersten Tanz noch Platz 2 belegt und es war noch mehr drin, hatte man doch die zweiten des Turniers kürzlich in Aachen noch geschlagen.

Wer auch Interesse an Turniertanzen hat: Einstiegsmöglichkeiten gibt es dienstags von 18-20 Uhr im Seminarraum des Adolfinums (18-19 Uhr Standard und 19-20 Uhr in Latein). Weitere Infos: info@ttc-schwarz-gold-moers.de oder Tel. 0163/8302484

Das U12-Team der Xanten Romans (Foto: privat)

Xantener U 12 Basketballer siegen im Spitzenspiel – U14 der Romans klettern auf Platz 3

Xanten. Im Spitzenspiel um Platz 2 der Niederrheinliga siegten die U 12 Basketballer der Xanten Romans gegen den Oberliga-Nachwuchs des TV Goch in der Höhe völlig verdient mit 73:40 (18:2, 18:14, 13:8, 24:16). Dabei hatten die körperlich unterlegenen Domstädter ihre ganze technische Überlegenheit in die Waagschale zu werfen, um gegen die ungewöhnliche Zonenverteidigung des Gocher Teams anzukämpfen. Gegenüber der Vorwoche beim Spiel in Duisburg zeigte sich das gesamte Romans Team laufstark und kämpfte verbissen um jeden Rebound und jeden freien Ball.

Wotan Schuries, Noah Nast 6 Viktor Otten, Emil Schiela, Jonny Ruan 14, Julius Gehres 24, Yannik Meintrup 3, Aurel Küpper 8, Emily van Bebber, Mika van Duin 8, Paul Kienzle  10

Nächsten Sonntag kommt um 10.00 Uhr der SuS 09 Dinslaken in den Romans Dome an der Landwehr.

Mit einem ungefährdetem 113:26 Sieg gegen die Tablellennachbarn aus Dinslaken errreichen die U14 Basketballer der Xanten Romans Tabellenplatz 3 der Niederrheinliga. Die Spieler der Romans waren technisch und körperlich klar überlegen und so stand es nach 10 gespielten Minuten schon 33:9. Die Führung ließ sich im Laufe des Spiels immer weiter ausbauen, sodass die Trainer Mark Sengutta und Henning Schless früh anfangen konnten munter durchzuwechseln. Positiv auffallend dabei, war Jan Manten, der trotz wenig Spielzeit 20 Punkte und unzählige Rebounds aufweisen konnte. Lob von den Trainern gibt es aber für das ganze Team, denn jeder Spieler zeigte eine gute Leistung, auch wenn noch deutlich Luft nach oben ist. Die üblichen Probleme der Chancenverwertung und der Verteidigung blieben wieder nicht aus. Das Team hat nun zwei Wochen Zeit bis zum nächsten Spiel, um vor allem am Abschluss in Korbnähe zu arbeiten.

Es spielten: Nico Crain-12, Max Behrendt-8, Julius Herlitzius-6, Kai Schmid-2, Maja Manten-6, Janne Schibgilla-6, Christian Harder-11, Hannes Rottmann-16, Josef van den Berg-10, Joost Kallenberg-16, Jan Manten-20.

Jan Manten (Foto: privat)

Kobras: Am Freitag beginnt die Rückrunde

Dinslaken. Auch das kommende Wochenende gönnt den Kobras keinen spielfreien Tag. Am 1.12.2017 empfängt man die Ratinger Ice Aliens in der Schlangengrube, zwei Tage später werden die Giftschlangen im Wigwam der Soester Bördeindianer zu Gast sein. Mit dem Spiel Dinslaken gegen Ratingen sind alle Beteiligten in der zweiten Hälfte der Hauptrunde angekommen, denn mit diesem Vergleich hat die Saison für beide Teams angefangen. Diese Partie ist für die Giftschlangen gleichzeitig das letzte Heimspiel in diesem Jahr, das nächste Mal wird man Kapitän Linda & Co. erst wieder am 07.01.2018 in der Schlangengrube anfeuern können.

Bei den Aliens läuft es im Moment nicht ganz so rund, wie man es sich bei diesem Spitzenteam der Regionalliga eigentlich vorstellen könnte. Nach Jahren des stetigen Erfolges durchläuft man derzeit eine sportliche Durststrecke, die auch etwas mit personellen Veränderungen zu tun haben könnte. Denn plötzlich trat Kay Adams, langjähriger 1. Vorsitzender des Vereins vom Sandbach, aus privaten und persönlichen Gründen zurück, kurz darauf quittierte auch der langjährige Trainer Alexander Jacobs den Dienst. Während Adams eigentlich schon in der Sommerpause sein Amt aus Zeitmangel zur Verfügung gestellt hatte und nur wegen fehlender Interessenten für seinen Posten zunächst noch eine weitere Saison bekleiden wollte, kam der Rücktritt von Alexander Jacobs für Viele schon sehr überraschend. Er hatte nach eigener Aussage keine Anknüpfpunkte mehr gefunden, die Mannschaft in die Erfolgsspur zurückzuführen. Nachwuchstrainer Achim Johnigk erklärte sich bereit, zusätzlich als Übungsleiter der 1. Mannschaft zu fungieren. Die Ratinger Presse will von Gräben und Lagerbildung innerhalb der Mannschaft wissen, was von dieser allerdings vehement abgestritten wird. Man könnte sagen: Unruhige Zeiten aktuell am Sandbach. Die „Trainerwechsel- entspricht-Erfolg“-Gleichung funktionierte bei den Außerirdischen bis jetzt nur bedingt. Zwar konnte man unmittelbar danach einen 3:1-Sieg bei den Neuwieder Bären verbuchen, der gewonnene Punkt bei der 2:1-Niederlage n.V. beim damaligen Tabellenletzten Lauterbach war sicherlich nicht das, was man sich am Ende des Tages vorgestellt hatte. Dies alles ist allerdings nun schon gut 10 Tage her und Coach Johnigk hatte nun bei diversen Trainingseinheiten Gelegenheit, den Spielern seine eigene Eishockeyphilosophie zu vermitteln. Ob allerdings der 4:3 -Sieg n.V. am letzten Sonntag bei den Soester Bördeindianern einen Wendepunkt darstellt, wird die Zukunft zeigen. Die Qualität eines Regionalliga-Spitzenteams ist in diesem Kader allemal vorhanden. Zweimal haben sich die Ratinger mit den Kobras in dieser Saison bereits verglichen. Zweimal gingen die Punkte an das Team vom Sandbach. Doch beide Begegnungen waren eng geführt und die Kobras waren keinesfalls chancenlos. Somit sollte es am 1.12.2017 um 20:00 Uhr zu einem weiteren interessanten Vergleich in der Schlangengrube kommen.

Auch kulinarisch kann man an diesem Abend wieder mit etwas Glück auf seine Kosten kommen. Denn zum zweiten Mal in der aktuellen Spielzeit spendiert das Hotel „Zum Grunewald“ dem Sieger des Puckwerfens einen Gutschein für ein Essen zu zweit im hoteleigenen Restaurant.

In deutlich ruhigerem Fahrwasser dürfte sich derzeit das Kanu der Soester Bördeindianer befinden. Natürlich ist es von außen immer schwer, die Lage in einem anderen Verein zu beurteilen, doch die Westfalen vermitteln zumindest den Eindruck, als seien sie mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Und das können sie auch, denn Manager Burghard Höcker hat seine Mannschaft in der Sommerpause punktuell ausgezeichnet verstärkt und die Männer von Trainer Dieter Brüggemann wissen ihre Fans durch eine schnelle und kämpferische Spielweise zu begeistern. Gegen die Großen der Liga halten sich die Niederlagen deutlich in Grenzen, gegen Mannschaften auf Augenhöhe geht man meist als Sieger vom Eis. Die Bilanz der Kobras gegen die Truppe vom Möhnesee ist ausgeglichen. Einer 2:8-Klatsche im zweiten Saisonspiel folgte ein 6:4-Erfolg in der Schlangengrube. Auch in dieser Partie ist somit für ausreichend Spannung gesorgt. Das Eröffnungsbully im Eissportzentrum Möhnesee wird es am 1. Advent um 19:00 Uhr geben.

Kapitän Sven Linda sieht das kommende Wochenende für die Kobras wie folgt: „Wir können uns gegen beide Mannschaften am Wochenende sicherlich etwas ausrechnen. Gegen Ratingen haben wir uns immer gut geschlagen und warum sollen dabei nicht auch mal wieder ein oder mehrere Punkte herausspringen. Das haben wir in den letzten Jahren doch immer wieder mal geschafft. Unschlagbar ist das Team sicherlich nicht, auch wenn sie die Favoriten in dieser Partie sind. Leider müssen wir am Freitag auf Marvin Haedelt verzichten, der bei seinen Einsätzen immer ein großer Rückhalt für uns war, aber ich glaube, auch mit Felix Zerbe zwischen den Pfosten sind wir sehr gut aufgestellt.
Gegen Soest sollten sich die Zuschauer auf ein anderes Spiel als beim ersten Aufeinandertreffen einstellen. Damals, zu Saisonbeginn, haben wir uns auch selten dämlich angestellt. Seither sind wir als Mannschaft weiter zusammengewachsen, haben auch ein paar gute Spiele abgeliefert und Punkte eingesammelt, was uns natürlich mehr Selbstbewusstsein eingebracht hat. Ich hoffe, dass wir gegen den direkten Konkurrenten Soest punkten werden aber auch gegen Ratingen sehe ich uns keinesfalls chancenlos. Auch wenn es die Tabelle derzeit nicht hergibt, denke ich, dass auch in dieser Saison jeder jeden schlagen kann. Zumindest Überraschungsresultate sind immer mal drin. Somit gehe ich positiv in das kommende Wochenende. In Anbetracht der Dezemberdürre, wo wir aufgrund des Spielplans häufig zum Zuschauen verdammt sind, wäre es schön, wenn wir jetzt noch ein paar Punkte vorlegen könnten.“

Begegnung gegen Ratingen (Foto: Sport-meets-Photographie.de)
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