Die liebevoll hergestellten Bastelarbeiten wurden beim ersten Wintermarkt im Hospiz am Blumenplatz gegen Spenden abgegeben (Foto: Hospiz am Blumenplatz)

Krefeld. „Es war genau das, was wir uns erhofft haben: ein gemeinsamer, stimmungsvoller Nachmittag für unsere Gäste, ihre Angehörigen und die Menschen, die uns einfach nur aus Interesse an der Veranstaltung besucht haben“ – Alexander Henes, der Leiter des Hospizes am Blumenplatz, ist zufrieden mit dem ersten „Wintermarkt“, den Ehren- und Hauptamtler gemeinsam auf die Beine gestellt hatten. Die Firma Elektro Kleinhütten hatte sich spontan bereit erklärt, den Hospizgarten stimmungsvoll auszuleuchten und stellte Schutzzelte für die Waffelbäckerinnen und Grillbetreuer auf, der Chor silk-o-phonics kam am Nachmittag für ein kurzes Konzert ins Hospiz – Karin Meincke, die Vorsitzende der Hospiz Stiftung Krefeld, dankte den Sängern sowie den Haupt- und Ehrenamtlern für ihr Engagement.

Der Seminarraum war zum Marktraum umfunktioniert worden – hier boten die Ehrenamtler Selbstgebasteltes, Selbstgekochtes, -gerührtes und –gebackenes oder Handarbeiten an. Außerdem gab es eine Trödelecke und auch für das leibliche Wohl war im Hospiz-Café – eigentlich der Wintergarten – bestens gesorgt: mit Waffeln, Kuchen, Glühwein, Kinderpunsch und Kakao oder Kaffee. Alles wurde gegen eine Spende zugunsten der Hospizarbeit in Krefeld abgegeben.

Wichtiger als das finanzielle Ergebnis war für Alexander Henes aber der ideelle Erfolg: Schon kurz nach Öffnung des Wintermarktes um 12 Uhr kamen die ersten Besucher und bald war das Café gut gefüllt. „Es konnten auch viele Gäste aus ihren Zimmern zu uns kommen – alles lief ganz selbstverständlich zusammen und es entstanden viele Gespräche“, meint Henes. Für die Gäste sei es ein schönes Erlebnis gewesen, noch einmal einen vorweihnachtlichen Markt zu erleben – die großen Marktveranstaltungen sind für viele aufgrund ihrer Erkrankungen zu anstrengend.

Das Ergebnis: Der Wintermarkt darf gerne 2018 wiederholt werden.

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