Erhebliche Beschädigungen an den Laufflächen der Reifen, die zum Teil bis auf die sichtbare Karkasse herausgerissen waren (Foto: Polizei)

Essen/Mülheim. Spezialisierte Beamte des Verkehrsdienstes überprüfen immer wieder und ohne Vorankündigung sowohl in Essen als auch in Mülheim an der Ruhr verdächtige Sattelzüge auf Verkehrssicherheit. Trotzdem erstaunte es auch erfahrene Polizisten, als sie am Mittwoch, 22. November gegen 7:45 Uhr auf der Aktienstraße einen Sattelzug aus Litauen stoppten und kontrollierten.

Schon bei der ersten Sichtung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten erhebliche Beschädigungen an den Laufflächen der Reifen, die zum Teil bis auf die sichtbare Karkasse herausgerissen waren. Eine weitere Nachschau in einer Fachwerkstatt ergab, dass die beiden Bremsscheiben der Hinterachsen ebenfalls gebrochen und die Bremszylinder defekt waren.

„Gut, dass wir diesen Mängel-Laster aus dem Verkehr gezogen haben. Das wäre nicht mehr lange gutgegangen“, so die kontrollierenden Beamten. Die Weiterfahrt des Fahrzeuges wurde bis zur Reparatur durch eine Fachwerkstatt untersagt. Sowohl der Fahrer als auch der Halter müssen mit einem hohen Bußgeld rechnen. Die Reparaturen am Lkw belaufen sich auf einen mittleren vierstelligen Betrag.

Solche Kontrollen werden auch in Zukunft folgen, um die Straßen in Essen und Mülheim, aber auch überregional, sicherer zu machen. (ots)

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