Der Vorsitzende des 1. VTSC, Wilfried Neuhaus, und seine Frau, sind stolz über die Leistungen des Nachwuchses (Foto: Christian Voigt/LokalKlick)

Xanten/Dinslaken/Moers/Schermbeck/Voerde.

Dancing Rebels Small Group holt Bronze beim Deutschlandpokal in Walldorf

Schermbeck. Welch ein Saisonabschluss für die „Dancing Rebels Small Group“ des Tanzclubs Grün-Weiß Schermbeck am Samstag im baden-würrtembergischen Walldorf. Sie ertanzten beim Deutschlandpokal Solo/Duo/Small Group im Jazz- und Modern Dance die Bronzemedaillen.

Die acht Tänzerinnen Linda Deppe, Anna Dmitrieva, Lisa Hatkemper, Mascha und Valeria Hatkevitch, Antonia Hüsken, Hanna Kamp und Carolin Potthast zogen nach einer ausdrucksstarken Vorrunde mit neun Teams ins große Finale mit vier Formationen ein. Auch dort überzeugten sie die siebenköpfige Jury mit der adaptierten Variante von Sebastian Spahns Choreografie „…and it’s coming this way“, die die „Dancing Rebels“ als Formation im letzten Jahr bei der Weltmeisterschaft in Wetzlar erfolgreich präsentierten. Mit der Wertung 3-3-3-4-3-4-3 zeigte sich auch Trainer Sebastian Spahn sehr zufrieden. „Es gab Bronze für eine sehr gute Finalleistung. Somit ist die Formation für die Weltmeisterschaft in Polen Anfang Dezember qualifiziert.“

Über die erfolgreiche Turnierteilnahme und ihre Medaille freute sich besonders Carolin Potthast, die auf der Rückfahrt nach Schermbeck in ihren Geburtstag hineinfeierte. „Es hat total viel Spaß gemacht und wir waren mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Das war ein schönes vorgeburtstagliches Geschenk.“

Klarer dritter Platz beim Deutschlandpokal am Samstag in Walldorf: Dancing Rebels Small Group (Foto: privat)

 

Knappe Niederlage der Xantener U 18 Korbjäger

Xanten. Fünf Minuten Unkonzentriertheit kosteten den Romans im heimischen Romans Dom an der Xantener Landwehr den Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Duisburg. Bis zur Halbzeit wechselte die Führung ständig, sodass Hoffnung bestand, dass die Punkte in der Domstadt bleiben. Kampfstark präsentierten sich die Spieler um Capitän Henning Schless gegen die körperlich überlegenen Gegner und ließen dem Gegner wenig Spielraum.

Zwei Ballverluste zum Ende des dritten Viertels gestatteten den Gästen erstmals eine Drei-Punkte-Führung zum 46:49. Auch beim 52:56, sieben Minuten vor dem Spielende war noch alles offen, ehe die Romans nun überhastet viele Chancen unter dem Korb vergaben und nach Fehlzuspielen den Gästen leichte Punkte ermöglichten. So zogen die Duisburger zwischen der 33. und der 39. Minute auf 67:52 davon.

Die letzten zwei Spielminuten setzten die Romans nochmal alles auf Angriff und Nico Schäfer erzielte sechs Punkte nacheinander, aber mehr als eine Ergebniskorrektur war nicht drin, da auch jetzt wieder einfache Korbleger, ebenso wie fünf Freiwürfe nicht den Weg in den gegnerischen Korb fanden. So gingen die Punkte leider nach Duisburg und die Amende-Schützlinge trauerten den vielen vergebenen Chancen nach. Ein Sieg wäre an diesem Tag gut möglich gewesen.

Xanten Romans – Basket Duisburg 58:67 (14:16,12:12,20:21,12:18)

Für die Romans waren im Einsatz: Gereon Frank-4, Lennart Miele-2, Jonathan Miele-2, Joshua Schotte-11, Nico Schäfer-22, Dario Heße, Henning Schless-13, Moritz Winnekens, Sebastian Simon-4, Lukas Hußlein.

Nicolai Schäfer (Foto: privat)

 

Jazz- und Modern-Dance-Breitensportturnier beim 1. Voerder Tanzsportclub Rot-Weiß 1987 e.V.

Voerde. Aus ganz Nordrhein-Westfalen haben über 260 Sportlerinnen und Sportler in 22 Mannschaften um den Pokal des Tanzsportverbandes Nordrhein-Westfalen (TNW-Pokal) und um die Medaillen des 1. VTSC getanzt. Die Ränge in der Dreifach-Sporthalle Voerde Süd in der Allee waren bis auf den letzten Platz mit begeisterten Fans besetzt.

(Foto: Christian Voigt/LokalKlick)

Unter ihnen auch Bürgermeister Dirk Haarmann: „Der VTSC sorgt mit seinem hohen Renommee für einen ausgezeichneten sportlichen Wettbewerb auf hohem Niveau. Wir, Voerderinnen und Voerder, sind dankbar und stolz für und über den Einsatz für unsere Stadt. Seit 30 Jahren leistet der Tanzsportclub hervorragende Nachwuchsarbeit, fast 200 Mitglieder sind ein deutliches Zeichen. Ich danke allen für dieses tolle Engagement.“    Christian Voigt/LokalKlick

Bürgermeister Dirk Haarmann bei der Preisverleihung (Foto: Christian Voigt/LokalKlick)

Erfolgreiches Wettkampfwochenende für Dinslakener Feuerwehrleute in Österreich

Dinslaken. Am Ersten Novemberwochenende fand bereits zum dritten Mal die „Firefigther Combat Challenge Austria“ in Graz statt. Für rund 200 Wettkämpfer aus Österreich, Deutschland, Slowenien, Kroatien, Slowakei und der Schweiz hieß es einen festgelegten Parcours zu meistern. An insgesamt fünf Stationen mussten die Wettkämpfer ihr Können aus dem Feuerwehralltag in Verbindung mit körperlicher Fitness und Koordination beweisen.

Mit im Starterfeld waren Ann-Katrin Kares, Robin Altbürger und Oktay Kirli vom TFA-Team der Feuerwehr Dinslaken. Zu Beginn des schweißtreibenden und kräftezehrenden Parcours mussten die Wehrleute aus Dinslaken ein ca. 19 kg schweres Schlauchpaket in die dritte Etage eines Turmes hoch tragen. In 12 Metern Höhe angekommen blieb keine Zeit zum Durchatmen, da ein ebenfalls ca. 19 kg schweres Gewicht senkrecht am Turm hochgezogen werden musste.

Bei der dritten Aufgabe, der „Keiser Force Maschine“, musste ein 72,5kg schweres Gewicht über eine Distanz von 150 cm mit einem speziellen Vorschlaghammer geschlagen werden. Bevor bei der nächsten Station ein gefüllter Feuerwehrschlauch über 25 Meter gezogen wurde, mussten die Dinslakener einen Slalomkurs durchlaufen.

Wäre dies nicht schon genug, wurde in der fünften und letzten Aufgabe die Menschenrettung simuliert. Ganze 30 Meter mussten die Wehrleute einen 85 kg schweren Dummy transportieren. Am Sonntag endete der Wettkampf mit der Siegerehrung. Das Team aus Dinslaken belegte sowohl in der Gesamtwertung als auch in der Altersklasse 18 – 30 den dritten Platz. In der Tandemwertung holten sie sich den ersten Platz.

Gruppenbild TFA Team (Foto: Feuerwehr)

 

Stampfen, Hüpfen und Drehen – Line Dance macht das Deutsche Tanzsportabzeichen

Moers. Traditionell treffen sich die Line Dance Ladies des TTC Schwarz Gold Moers im Spätherbst zur Abnahme des Deutschen Tanzsport Abzeichens. Bei der 6. Prüfung der Fachabteilung des Tanzclubs aus Schwafheim konnten die engagierten Tänzer eine Rekordzahl von 92 Teilnehmern zählen.

Neben dem gastgebenden Tanzclub waren die Vereine Assindian und Tanzsportfreunde aus Essen (42 Teilnehmerinnen), Linedance-Wally (14) und die Wild West Heroes aus Krefeld (18 Tänzerinnen) am Start und sorgten für tolle Stimmung.

Überrascht war man im TTC über die Neuanfänger, die erst ein halbes Jahr dabei sind und schon bei dem „Führerschein der Tänzer“ zur Prüfung dabei waren. Sehr erfreut war Trainerin Erika Gerlach, die den Neulingen – wenngleich aufgeregt – eine konzentrierte und taktsichere Leistung bescheinigte. Dabei stellten sich 15 Beginner der Prüfung und bestanden wie alle anderen auch. Insgesamt gab es 41 x Bronze, 19 x Silber, 32 x Gold ( 2 Wdh., 3 Kranz) Abzeichen.

Es folgte die Prüfung von stürmisch gefeierten Choreographien in der Pause mit speziell erarbeiteten sensationellen Outfits. Linedance wird eben nicht nur zur Unterhaltung und Entspannung praktiziert, sondern als Sport, der – wie andere Disziplinen auch – Ehrgeiz und Leistungswille fördert.

Wenn das kein Grund zum Feiern war: Erleichtert und stolz stürmten die Tänzer das Büffet, das von einigen Damen des Club Linedance-Wally und den Moerser Ladies gespendet wurde. Anschließend wurde die Playlist von Trainerin Wally Schutt mit allen Wunschtänzen der anwesenden Vereine abgetanzt, um den Tag zum Stampfen, Hüpfen und Drehen aller rund 100 Linedancer im Gleichklang zur Musik ausklingen zu lassen. Eine gelungene Veranstaltung.

92 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten das Deutsche Tanzsportabzeichen im Line Dance (Foto: privat)
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