Bei so viel kardiologischer Kompetenz schlagen auch die Herzen der Fachleute höher: Die beiden Moerser Chefärzte Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp (li.) vom Krankenhaus Bethanien und Dr. Stefan Schickel (2.v.r.) vom Krankenhaus St. Josef hatten gemeinsam mit ihren niedergelassenen Kollegen Dr. Stefan Linse (2.v.l.) und Dr. Georg Durben (re.) zum "Kardio-Forum 2017" ins Hotel Zur Linde in Moers-Repelen eingeladen (Foto: KBM/Pickartz)

Moers. Bei einer „Ärzte für Ärzte“-Tagung trafen sich dieser Tage die Moerser Kardiologen zum „Kardio-Forum 2017“. Die kardiologischen Chefärzte der beiden Kliniken in Moers, Prof. Dr. Möhlenkamp vom Krankenhaus Bethanien und Dr. Stefan Schickel vom Krankenhaus St. Josef, referierten bei der Veranstaltung in Kooperation mit den niedergelassenen Kardiologen in Moers, vertreten durch Dr. Georg Durben und Dr. Stefan Linse, zu wichtigen neuen Erkenntnissen in der Kardiologie aus den vergangenen Monaten und diskutierten über die medizinischen Herausforderungen im laufenden Jahr.

Vortragsthemen beim fachlichen Austausch waren Herz und Diabetes, Herzkrankheiten und Depression und die Frage der Fahrtauglichkeit bei Herzkrankheiten. Chefarzt Dr. Stefan Schickel vom Krankenhaus St. Josef referierte über die wichtigen Neuigkeiten in der Triple-Therapie, bei der Patienten mit drei verschiedenen blutverdünnenden Medikamenten behandelt werden müssen. Chefarzt Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp sprach über das Tako-Tsubo-Syndrom. Das 1991 erstmals beschriebene Krankheitsbild kann unter anderem nach akut seelisch belastenden Situationen auftreten und wird im Volksmund auch als „Gebrochenes-Herz-Syndrom“ bezeichnet. „Wir hatten für die Tagung ein breites klinisch relevantes Themenspektrum zusammengestellt, das bei unseren Kollegen aus der Region großen Anklang fand“, so die Kardiologen über die gut besuchte Tagung.

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