v.l. Bürgermeister Thomas Görtz, Jahn Weyers (DBX) (Foto: privat)

Xanten. „Der Schutz des Klimas ist ein strategisches Ziel der Gemeindepolitik und ein Leitbild des kommunalen Handelns“: Mit diesem Grundsatzbeschluss vom 17. Dezember 2014 entschied der Stadtrat auf Vorschlag des Bürgermeisters, dass die Stadt Xanten im Bereich des Klimaschutzes eine Vorreiterrolle übernehmen soll. Gleichzeitig beauftragten die Kommunalpolitiker die Stadtverwaltung damit, Vorschläge für Klimaschutzmaßnahmen zu entwickeln.

Eine dieser Maßnahmen wurde im Dezember des vergangenen Jahres beschlossen: Die Umrüstung der alten Straßenbeleuchtung im Xantener Gewerbegebiet an der Sonsbecker Straße aus den 70er und 80er Jahren. „Auf einer Länge von rund 3,5 Kilometern wurden nun in den Sommermonaten über 80 Lampen mit hocheffizienten LED-Leuchtmitteln ausgestattet“, freut sich Bürgermeister Thomas Görtz. „Wir sparen damit jährlich über 450 Tonnen CO2 und knapp 10.000 Euro Stromkosten ein!“

Ähnliches soll auch für die Sanierung der Heinrich-Lensing-Straße gelten: Wenn die Straße im Frühjahr 2019 ausgebaut wird, sollen auch dort die Energiesparer aufgestellt werden.

Die Gesamtkosten für die Umrüstung im Gewerbegebiet und wohl auch an der Heinrich-Lensing-Straße werden zu 25 Prozent durch ein Förderprogramm des Bundesumweltministeriums bezuschusst. „Der Eigenanteil, den die Stadt Xanten zu tragen hat, wird sich nach nur knapp sieben Jahren amortisiert haben“, betont Görtz und fügt schmunzelnd hinzu: „Ab dann schützen und stützen die Umrüstungsmaßnahmen nicht nur unser Klima in Xanten, sondern auch den städtischen Haushalt.“

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