(Symbolfoto)

Mülheim. Ein Mann verstarb in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (2. November), nachdem er am Mittwochmittag (1. November, 12:15 Uhr) versuchte, die verschlossene Tür eines anfahrenden Regionalexpress im Mülheimer Hauptbahnhof zu öffnen.

Die Essener Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zu den genauen Todesumständen. Bereits am heutigen Vormittag waren sich die Kriminalbeamten sicher: es handelte sich um einen tragischen Unglücksfall.

Die Untersuchungen am Unglückszug ergaben, dass ein technischer Defekt nicht vorlag. Die Türsteuerung funktionierte tadellos.

Weitere Nachforschungen führten dazu, dass der alkoholisierte Nordafrikaner die verschlossene Tür des anfahrenden Schienenfahrzeugs öffnen wollte. Hierbei geriet er zwischen Zug und Bahnsteigkante und zog sich die tödlichen Verletzungen zu. (ots)

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