(Foto: Michael Cremer)

Mülheim. Es ist soweit! Nach gut neunmonatiger Pause und Abschluss der baulichen Maßnahmen zur Brandschutzverbesserung nimmt die Eifelhütte des Mülheimer Alpenvereins in Nideggen-Abenden ihren Betrieb wieder auf. Ab sofort steht das urige Refugium im Rurtal wieder als Ausgangspunkt für Wander-, Natur- und Klettertouren zur Verfügung.

Es war ein nicht einfaches Unterfangen, das alte, denkmalgeschützte Fachwerkgemäuer, dass die Alpenvereinssektion aus Mülheim seit Mitte der 1960er Jahre als Mittelgebirgshütte betreibt, den heutigen Brandschutzauflagen anzupassen. Zeitweise sah es gar so, als wenn der Betrieb endgültig eingestellt werden müsste. Doch mit vereinten Kräften aller Beteiligten konnte eine Lösung entwickelt und umgesetzt werden, die den weiteren Betrieb sichert.

Zwölf Schlafstätten stehen nun wieder zur Verfügung und bieten Unterkunft für unterschiedliche Zielgruppen. Wandergruppen finden hier genauso Möglichkeiten wie begeisterte Felskletterer. Der Nationalpark Rureifel und der Klettergarten Nordeifel liegen in Schlagdistanz. Auch eignet sich die Hütte als Tagungsort für kleine Seminar- und Schulungsgruppen. Vorteile hier: kaum Störeinflüsse durch WLAN, Veranstaltungstechnik oder Mobilfunk. Viel zu bieten hat die Umgebung auch für Familien mit Kindern, die eine naheliegende (Kurz-) Urlaubsmöglichkeit suchen – vom vor der Tür liegenden Naturschwimmbad in Abenden, über den Wildpark in Schmitt bis zum Rurtalstausee bei Heimbach.

Unschlagbar ist auch ihre Erreichbarkeit. Die Rurtalbahn aus Düren hält schräg gegenüber. So kann man die Hütte in nicht mal eineinhalb Stunden sogar mit dem ÖPNV aus Mülheim erreichen.

Nachvollziehbar groß ist daher die Freunde der Mülheimer Bergfreund/innen, dass die fünfzigjährige Erfolgsgeschichte ihrer Eifelhütte ihre Fortsetzung findet.

InfoKlick: www.alpenverein-muelheim.de

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