Erscheinung des Oberhausener Mädchenmerkers 2017/2018 (Foto: privat)

Oberhausen. Auch in diesem Jahr erscheint der Mädchenmerker wie gewohnt zwischen den Sommer- und Herbstferien in Oberhausen.

Mit dem Mädchenmerker spricht die Gleichstellungsstelle seit 18 Jahren Fragen zur Berufs- und Studienwahl an, auf die junge Mädchen eine Antwort finden müssen. Der Kalender soll den jungen Mädchen helfen, ihre persönlichen Bedürfnisse, Interessen und Kenntnisse bei der Berufswahl zu berücksichtigen, um richtige Berufsentscheidungen für die Zukunft zu treffen. Dazu bietet der Mädchenmerker einen tollen Überblick über viele Möglichkeiten für Mädchen, Berichte über attraktive Berufe, Interviews mit jungen Frauen in spannenden Berufsbildern, Bewerbungstrainings oder Tipps zu Vorstellungsgesprächen.

Damit der Kalender zur Berufswahlorientierung immer aktuell und möglichst nah an den Interessen und Bedürfnissen der Mädchen in Oberhausen bleibt, führte die Gleichstellungsstelle in Kooperation mit dem Jugendparlament als auch der Bereich Jugend der Stadt Oberhausen im letzten Jahr eine Umfrage an weiterführenden Schulen, wie Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen, Gymnasien, Förderschulen und Berufskollegs, durch.

Ziel sollte es sein, möglichst „up to date“ zu bleiben und konkret zu erfahren, was gut ankommt oder vielleicht auch verbessert werden sollte.

Zusammenfassend ließ sich feststellen, dass viele Themen, die im Mädchenmerker aufgegriffen werden, nach wie vor aktuell sind und bei den Schülerinnen auf Interesse stoßen. Zukünftig sollen aktuelle politische Ereignisse, wie z. B. die Flüchtlingsbewegungen und interessante Berufsporträts mehr mit einfließen und die Durchbrechung von Berufsstereotypen intensiviert werden.

Einige Exemplare des Mädchenmerkers sind noch in der Gleichstellungsstelle erhältlich. Infos unter Tel. 0208 825-2050 oder Kontakt per Mail unter gleichstellungsstelle@oberhausen.de.

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