Claire Niedhardt und Uli Cloos (r.) vom Krefelder Stadtmarketing und Uwe Rutkowski, Vorsitzender des Uerdinger Kaufmannsbundes, mit Gastronomin Christine Tessier (Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken)

Krefeld. Zum Abschluss der Rhine Side Gallery kamen nochmals einige Hundert Besucher am vergangenen Sonntag auf das Areal am Zollhof in Krefeld-Uerdingen. Als Projekt des Perspektivwechsels konnten die Krefelder ihren Platz am Rhein aus einer Verbindung urbaner Aufenthaltsqualität auf einem bisher nicht nutzbaren Grundstück und einem Street Art Festival mit internationaler Besetzung neu erleben. Zusammen mit den Uerdinger Kaufmannsbund hat das Stadtmarketing in den vergangenen zehn Wochen die Rhine Side Gallery angeboten. „Es war ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem von Beginn an große Begeisterung herrschte“, freut sich Uli Cloos, Leiter des Stadtmarketings. „Die Resonanz ist schon überwältigend gewesen. Es war eine tolle Zeit“, bilanziert Uwe Rutkowski, Vorsitzender des Uerdinger Kaufmannsbundes. Das „Experiment“ habe auch dank der anderen Partner wie der Hafengesellschaft funktioniert, die sich finanziell oder durch unkomplizierte Hilfe eingebracht haben. Eine Fortsetzung der Veranstaltung ist für 2018 vorgesehen.

An welcher Stelle es im kommenden Jahr ein neues Erlebnis am Rhein geben wird, steht allerdings noch nicht fest. Der Eigentümer des Grundstücks am Zollhof hat der Rhine Side Gallery das Gelände in diesem Jahr kostenfrei überlassen. Die Suche nach einem neuen Standort liegt nun in erster Linie in den Händen des Uerdinger Kaufmannsbundes. Dieser wechselt vom Kooperationspartner zum Hauptveranstalter. Das Stadtmarketing bleibt als Partner dabei. „Wir können uns den Rollentausch gut vorstellen“, sagt Rutkowski.

Die von einigen geäußerten Bedenken im Vorfeld der Veranstaltung haben sich indes nicht bestätigt. Statt mehr Lärm und Ruhestörungen, so Rutkowski, haben Anwohner berichtet, es sei in den Wochen der Rhine Side Gallery in dieser Hinsicht besonders ruhig gewesen. „Nicht einmal die Polizei ist dort gewesen“, betont der Vorsitzende des Kaufmannbundes. Die einzigartige Atmosphäre zog junge wie ältere Menschen aus Krefeld und der Region an das Uerdinger Rheinufer. „Zig Tausende haben sich dorthin aufgemacht“, so Cloos. Die bewunderten auch die Kunstwerke, die 15 internationale Künstler rund um das Areal geschaffen haben. Die Arbeiten bleiben auch ohne die Rhine Side Gallery noch erhalten.

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