Die Bauarbeiten für das TechniK und Dienstleistungszentrum (TDZ) haben begonnen: Stadtdirektorin Beate Zielke, Beigeordneter Martin Linne, Oberbürgermeister Frank Meyer und Achim Richter, Projektmanager für Großprojekte beim Zentralen Gebäudemanagement der Stadt Krefeld, an der Baustelle (Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken)

Krefeld. Die Bauarbeiten für das neue Technik- und Dienstleistungszentrum (TDZ) neben dem Stadthaus am Konrad-Adenauer-Platz haben begonnen. Das Kernstück des zweigeschossigen Neubaus bildet das Rechenzentrum mit den stadtinternen Servern mit dann modernster IT- und Telekommunikationstechnik. Diese soll die verwaltungsinternen Abläufe beschleunigen und letztlich den Bürgerservice verbessern. „Das TDZ ist der Startschuss für das Großprojekt der Sanierung unseres Stadthauses“, sagt Oberbürgermeister Frank Meyer. „Im TDZ verbinden sich Vergangenheit und Zukunft: Unser Stadtarchiv als Gedächtnis Krefelds bekommt endlich mehr Platz, während das neue Rechenzentrum bei der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen ein wichtiger Schritt nach vorne ist“, so Meyer. Die Kosten für den Neubau, die Ertüchtigung des Stadtarchives sowie den Abbruch von Gebäuden auf dem Areal betragen insgesamt rund 12,6 Millionen Euro. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Ende 2018 geplant.

Die im Auftrag der Stadt Krefeld vom Generalplaner RKW Architektur + aus Düsseldorf erarbeitete Planung wird baulich vom Generalunternehmer Derichs und Konnertz GmbH & Co. KG aus Krefeld umgesetzt. Der Neubau ist für die Sanierung des Stadthauses wesentlich, weil erst mit dem neuen Rechenzentrum und der übrigen IT- und Telekommunikationstechnik die alten Anlagen im Stadthaus abgeschaltet werden können. Der erste und größte Teilbereich besteht aus dem TDZ-Neubau (11 524 000 Euro). Dort wird Platz geschaffen für 95 Mitarbeiter. Neben dem Rechenzentrum erhält das Stadtarchiv in dem Gebäude eine Erweiterungsfläche von circa 1000 Quadratmetern. Ferner werden die Zentralen Dienste (Botenmeisterei, Reprografie, Druck, Materialverwaltung) in dem Bau angesiedelt.

Der zweite Teilbereich besteht aus der Ertüchtigung des angrenzenden Stadtarchivs unter laufendem Betrieb (745 000 Euro). Planung und Ausführung laufen parallel zum Neubau. Dabei werden die technischen Anlagen modernisiert und ertüchtigt, die Anbindung der bestehenden Anlagen an den Neubau folgt sowie die Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen. Der dritte Teilbereich besteht aus dem Abbruch der Halle der zentralen Dienste und eines Verbindungsgangs, welcher durch den Abriss der Halle der zentralen Dienste überflüssig wird (360 000 Euro). Nach Umzug der Zentralen Dienste in das TDZ Anfang 2019 werden die heutige Halle (Druckerei, Reprographie, Botenmeisterei) und der Verbindungsgang abgebrochen und die entstehenden Freiflächen hergerichtet und neugestaltet.

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