(Symbolfoto)

Duisburg/Rhein-Ruhr. Gegen 20 Uhr wurde der Feuerwehr Duisburg ein glänzender, silbrig/schwarzer Staub, der im Bereich Laar als Niederschlag runterkam, gemeldet. Durch die zuerst eingetroffenen Einsatzkräfte wurde der Niederschlag bestätigt.

Der Messzug der Feuerwehr, sowie eine spezielle Messeinheit des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz wurden alarmiert, um die Art des Stoffes und dessen Ausbreitung festzustellen. Zudem wurden Fahrzeuge zur Erkundung in das gesamte Stadtgebiet entsandt.

Der Niederschlag wurde in verschiedenen Teilen des Stadtgebietes vorgefunden. Die Analyse mehrerer Proben durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz hat ergeben, dass es sich um einen gesundheitlich unbedenklichen Staub handelt.

Insgesamt waren über einen Zeitraum von 4 Stunden, bis zu 10 Fahrzeuge der Feuerwehr mit etwa 30 Einsatzkräften eingesetzt. Da keine Gefahr für die Bevölkerung vorlag, konnte der Einsatz gegen 0:00 Uhr beendet werden.

Auf Nachfrage erklärte Björn Gehre, der zuständige Beamte vom rückwärtigen Dienst der Feuerwehr, dass in Laar auch schon die Werksfeuerwehr von thyssenkrupp Steel Europe AG im Einsatz war. Betroffene Bürgerinnen und Bürger können sich ab Montag, den 4. September 2017 an das Risiko- und Schadensmanagement der thyssenkrupp Steel Europe AG wenden. Das Kontaktformular finden Sie unter www.thyssenkrupp-steel.com/de/kontakt.html. Telefonisch ist das Risiko- und Schadensmanagement unter der Rufnummer 0203/5242818 erreichbar.

Des Weiteren teilte Gehre mit, dass auch die Feuerwehren und Ämter der umliegenden Städte informiert wurden, da sich der Staub auch in Homberg, Bergheim, Rheinhausen, Bissingheim und teilweise im Duisburger Süden niederlegte. Bisher gäbe es aber keine Rückmeldungen über Staubniederschläge aus den Nachbarkommunen, zudem wäre es relativ windstill gewesen.

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