v.l. Dr. med. Andreas Hachenberg, Leiter des Bereichs Endoprothetik am HELIOS Klinikum Krefeld (Foto: Sunnylight-Photographie), Dr. med. Axel Schindler, Oberarzt der Klinik für Urologie und PD Dr. med. Marcus Horstmann, Chefarzt der Klinik für Urologie am Malteser Krankenhaus St. Josefshospital (Fotos: privat)

Krefeld. „Gesund in Krefeld“, das Veranstaltungsprogramm des HELIOS Klinikum, startet am Dienstag, 5. September um 18.00 Uhr mit einem Vortrag zu operativen und nichtoperativen Behandlungsmöglichkeiten bei Hüftgelenkverschleiß ins zweite Semester.

Schmerzen beim Laufen, beim Heben, beim Strecken: Wenn die Gelenke zunehmend schmerzen, fällt der Alltag schwer. Ursache ist häufig die Abnutzung der Gelenke, so auch bei der Hüftarthrose. Die Hüfte ist besonders oft von der Arthrose betroffen – immerhin ruht auf ihr ein Großteil des Körpergewichts. Der Gelenkverscheiß kann vom oberflächlichen Knorpelschaden bis zum vollständigen Abrieb reichen.

Die Behandlung richtet sich individuell nach Art und Ursache der Erkrankung sowie dem Ausmaß der Schädigung. Im Fokus stehen Therapien, die den Verlauf der Erkrankung deutlich verzögern, Schmerzen lindern und die Beweglichkeit erhalten. Erst wenn diese konservativen Möglichkeiten vollständig ausgeschöpft sind, stellt sich die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für eine Operation. Ist die Abnutzung schon weit fortgeschritten, wird das künstliche Gelenk früher oder später zur letzten Option, um die Lebensqualität zu erhalten.

In seinem Vortrag informiert Dr. med. Andreas Hachenberg, Leiter des Bereichs Endoprothetik am HELIOS Klinikum Krefeld und Chefarzt der Orthopädischen Rehabilitation an der HELIOS Rhein Klinik Duisburg, über die Ursachen der Gelenkschmerzen und erläutert anschaulich die Behandlungsoptionen. Dabei stellt er auch die Möglichkeiten der modernen und schonenden Gelenkchirurgie vor. Im Anschluss steht der Experte für Fragen zur Verfügung.

Der Vortrag findet im Konferenzzentrum Haus A, EG des HELIOS Klinikum Krefeld statt. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Bei einer Vielzahl urologischer Krebserkrankungen kann durch eine frühe Diagnose mit anschließender Therapie eine dauerhafte Heilung erzielt werden. Die Detektion von Tumoren in diesem Stadien kann zum Teil durch Vorsorgeuntersuchungen im Rahmen einer Krebsvorsorge erreicht werden. Allerdings ist die Krebsvorsorge keinesfalls unumstritten. Kritische Aspekte sind u. a. die Verunsicherung der Patienten durch falsche positive Testergebnisse und das Risiko der Übertherapie in manchen Fällen. Dr. med. Axel Schindler, Oberarzt der Klinik für Urologie und PD Dr. med. Marcus Horstmann, Chefarzt der Klinik für Urologie am Malteser Krankenhaus St. Josefshospital berichten in ihrem Vortrag über die verschiedenen Vorsorgemöglichkeiten bei urologischen Krebserkrankungen. Zudem informieren sie über Risiken und Nutzen der Krebsvorsorge urologischer Tumoren.

Die Veranstaltung findet in am Mittwoch, den 06.09.2017 um 18.00 Uhr in der Cafeteria des Malteser Krankenhauses St. Josefshospital statt. Um eine vorherige Anmeldung bei Ulrike Schäfer (02151 452-396 oder ulrike.schaefer@malteser.org) wird gebeten.

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