Im Bau der Homoöpathischen Apotheke (Adlerapotheke) kündigte sich 1905 der durch den Bergbau ausgelöste Wandel des Stadtbildes an. Bis zur Ausschreibung des Wettbewerbs zur Neugestaltung des Neumarkts (1913) war es „ein glückliches Geschick“, dass es nur eines von zwei Gebäuden war, die Regierungsbaumeister Schmidhäußler befürchten ließen, dass der Neumarkt eine „Ausstellung scheußlicher Gebäude“ erhalten werde. Unberührt davon blieben bis dahin die Wirtschaft, die Eberhard Fehmers seit 1900 bewirtschaftete, und das Denkmal des Preußenkönigs Friedrich I. von 1902

Moers. Mit den „Moerser Ansichten 2018“ bringt der Grafschafter Museums- und Geschichtsverein in Moers e.V. (GMGV) bereits den vierten historischen Kalender heraus.

Auf zwölf Monatsmotiven finden sich historische Orte zwischen Altstadt und Neustadt, dem Moerser Schloss und dem Schlosspark. Ermöglicht wurde der Kalender durch Vereinsmitglied Gregor Boese, dem stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Wilfried Scholten, Schatzmeister Frank Heinrich und dem Moerser Stadtarchiv. Neben dem optischen Eindrücken erfährt der Leser der „Moerser Ansichten 2018“ durch die Erläuterungen von Dr. Wilfried Scholten, Informationen zur Geschichte der Monatsmotive.

Erhältlich sind die „Moerser Ansichten 2018“ zum Preis von Euro 9,95 im Moerser Schloss, bei der Barbara Buchhandlung, Thalia und der Stadtinformation auf der Kirchstraße. Mitglieder des Grafschafter Museums- und Geschichtsvereins in Moers e.V. erhalten den Kalender bei Vorlage ihres Mitgliederausweises im Moerser Schloss zum Sonderpreis von Euro 8,–. Die Auflage beträgt 500 Stück.

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