Experten der Ultraschall-Sonographie: Beim 11. Moers-Weseler Kontrastmittelworkshop waren die Veranstalter von den hervorragenden Bildern der neusten Geräte führender Hersteller überzeugt. Eingeladen zu der Tagung hatten Chefarzt Dr. Christoph Vogt (li.) vom Moerser Krankenhaus St. Josef, Chefarzt Prof. Dr. Ralf Kubitz (2.v.r.) vom Krankenhaus Bethanien sowie der frühere Chefarzt der Medizinischen Klinik II des Marien-Hospitals in Wesel, Dr. Max Brandt (re.). Den Festvortrag hielt Privatdozent Dr. Konrad Stock (2.v.l.) vom Klinikum rechts der Isar in München (Foto: KBM/Banski)

Moers/Niederrhein. Chefärzte und Oberärzte aus Kliniken vom gesamten Niederrhein trafen sich dieser Tage im Moerser Krankenhaus Bethanien zum diesjährigen Moers-Weseler Kontrastmittelworkshop. „Bei der Tagung ging es darum, häufige und seltene Krankheitsbefunde mit Hilfe der kontrastmittelgestützten Ultraschallsonographie an Hightech-Geräten der neuesten Generation zu erarbeiten und im Expertenkreis zu diskutieren“, so die Veranstalter. Eingeladen zum inzwischen 11. Workshop hatten der frühere Chefarzt der Medizinischen Klinik II des Marien-Hospitals in Wesel, Dr. Max Brandt, sowie Chefarzt Dr. Christoph Vogt vom Moerser Krankenhaus St. Josef und Chefarzt Prof. Dr. Ralf Kubitz aus dem Bethanien-Krankenhaus. Alle drei Mediziner verfügen über eine jahrzehntelange Erfahrung in der Ultraschall-Sonographie und gelten als Experten auf diesem Gebiet.

Die Ultraschallsonographie liefert bewegte Bilder aus dem Bauchraum und das ganz ohne Strahlung oder sonstige Risiken. „Für die Patientinnen und Patienten ist das ein ausgesprochen schonendes Verfahren und für uns Ärzte eine recht elegante Möglichkeit, medizinische Fragestellung im Klinikalltag eindeutig und schnell zu beantworten.“ Zudem sei die Auflösung bei den Ultraschallgeräten der neuesten Generation geradezu exzellent. „Die Geräte der international führenden Hersteller liefern zum Teil schärfere Bilder als Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomograph (CT)“, so die Mediziner. Die hervorragende Bildgebung bei der Ultraschallsonographie zeigte sich beim Workshop nicht zuletzt an der Begeisterung der teilnehmenden Doktorinnen und Doktoren. „Wir erkennen mit dem Ultraschallgerät oft schon bei der Untersuchung, ob beispielsweise ein Tumor im Bauchraum gut- oder bösartig ist“, so die Mediziner.

Während MRT und CT quasi lediglich Schnappschüsse aus dem Körperinnern lieferten, können die Ärzte beim Ultraschall die Organe live am Bildschirm ansehen – und beobachten, wie sich das Kontrastmittel, das einem Patienten während der Untersuchung gespritzt wird, das Gewebe durchströmt. „Die Art, wie sich das Kontrastmittel in einem Organ oder in einem krankhaft veränderten Gewebe verteilt ist ganz charakteristisch und verrät uns in Echtzeit, ob wir eine gutartige oder im Zweifel eine bösartiges Veränderung sehen.“ Fazit der Fachleute am Niederrhein: „Der Ultraschall ist und bleibt fester Bestandteil der diagnostischen Möglichkeiten in der Inneren Medizin“. Den Festvortrag über diagnostische Möglichkeiten Nierensonographie der Tagung hielt Privatdozent Dr. Konrad Stock. Der Nierenexperte vom Klinikum rechts der Isar in München war eigens zu der Tagung nach Moers gekommen.

Beitrag drucken
Anzeigen