Charlotte Quik MdL (Foto: Volker Zierhut)

Kreis Wesel. Die Landesregierung hat am Montag die Zahlen für die Investitionsprogramme von Land und Bund zur Kinderbetreuungsfinanzierung bekanntgegeben. Dazu erklärt die CDU-Landtagsabgeordnete für den Kreis Wesel, Charlotte Quik: „Die Landesregierung löst ihr Versprechen gegenüber der kommunalen Familie ein, die Gelder für Investitionen in die Kinderbetreuung nach einem transparenten Verfahren zu verteilen. Die Jugendämter erhalten durch die Finanzierungszusagen einen großen finanziellen Spielraum. So wird in einer angespannten Finanzsituation bei der Kinderbetreuung Planungssicherheit für alle beteiligten Akteure geschaffen.“

Auch für den Kreis Wesel enthält das Investitionsprogramm dringend benötigte Fördermittel in Höhe von 1.488.090 Euro. Charlotte Quik: „Damit können die Jugendämter den Platzausbau der Kindertageseinrichtungen für Kinder von null Jahren bis zum Schuleintritt angehen. Das wird den Bedürfnissen der Eltern gerecht. Auch die Erhöhung der Förderhöchstbeträge ist ein wichtiger Schritt, der den Einrichtungen und damit ganz konkret den Kindern zugutekommen wird.“

Die Kommunen Alpen, Neukirchen-Vluyn, Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Xanten und Sonsbeck werden vom Kreisjugendamt Wesel betreut und partizipieren am Gesamtanteil des für den Kreis Wesel zur Verfügung gestellten Geldes. Auf die anderen Kommunen entfallen folgende, dringend benötigte Fördermittel: Dinslaken (805.748 Euro), Kamp-Lintfort (480.454 Euro), Moers (1.312.793 Euro), Rheinberg (383.382 Euro), Wesel (785.610 Euro) und Voerde (420.817 Euro).

Mit einem Investitionsvolumen von rund 240 Millionen Euro erhält NRW einen großen Teil der Bundesmittel. Auch die Landesmittel von 40 Millionen Euro bilden eine wichtige Säule für den kontinuierlichen Platzausbau. Darüber hinaus bereitet die Landesregierung ein Programm zum Erhalt der Trägerlandschaft in Nordrhein-Westfalen vor, das in Kürze vorgelegt wird.

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