Carsten Bullert, Bundestagskandidat von Die Partei (Foto: privat)

Krefeld. Es hängen schon die ersten Plakate im Stadtgebiet. Vor über einem Monat verpflichteten sich alle Parteien im Rat selbst, Wahlplakate nicht zu früh aufzuhängen. Entgegen der Vorgabe erst ab Freitag um Mitternacht Wahlplakate aufzuhängen, waren Die Grünen und Die Linke am Donnerstag aktiv.

Dazu kommentiert Carsten Bullert, Bundestagskandidat von Die Partei: “Done! Welch Arroganz. Bereits zur Landtagswahl, ach was: zu jeder Wahl in der Vergangenheit wird das Thema zielfrei diskutiert. Einzig die PARTEI Krefeld reagierte demokratisch und brachte einen hervorragenden Antrag in den Rat der Stadt Krefeld ein, das vorzeitige Plakatieren endlich zu sanktionieren. Das Ergebnis sprach für sich. Frage nur die Frösche, ob man den Sumpf trocken legen darf.

Der Oberbürgermeister meinte, ein Appell an die Vernunft könnte hier hilfreich sein. Und nun das. Trittbrettfahrer Drabben „entdeckte“ das, was sich im gesamten Stadtgebiet zeigt. Ausgerechnet die Partei, die sich qua Programmatik als Hüterin der einzig wahren Moral empfindet, die Dosenpfandeinführer, Spritsteuererhöher und Nachtangelverbieter sind die ersten, die sich mal wieder erhaben genug fühlen, sich darüber hinweg zu setzen.

Die PARTEI Krefeld ist empört. Das ist kein guter Stil, die einer Demokratie innewohnende Chancengleichheit wird mit Füssen getreten. Damit aber haben die Grünen jeden Anspruch auf Anstand und Moral verloren. Aber hatten sie den seit der ersten Regierungsbeteiligung je gehabt? Für die PARTEI gilt ein Plakatieren selbstverständlich erst ab Mitternacht!“

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