(Symbolfoto)

Kreis Wesel. Das Ausmaß der aktuellen Fipronilproblematik in Hühnereiern ist immer noch nicht überschaubar. Bislang ergeben sich für den Kreis Wesel aber keine Hinweise darauf, dass lokale Erzeugerbetriebe betroffen sind.

Kreisdirektor Ralf Berensmeier: „Nach aktuellem Sachstand besteht kein Anlass, auf den Kauf von Eiern aus lokaler Produktion zu verzichten.“

Über die meisten der 27 Eierpackstellen im Kreis Wesel werden ausschließlich oder überwiegend Eier aus der eigenen Legehennenhaltung vermarktet. Die Packstellen mit Zukauf von Eiern werden derzeit hinsichtlich der Herkunft dieser Eier gründlich überprüft.

Eine Abfrage bei den 23 Betrieben im Kreisgebiet mit 350 oder mehr Legehennen in der letzten Woche ergab keine Rückmeldungen über die Verwendung der bisher bekannten, mit Fipronil verunreinigten Präparate, die in Hühnerhaltungen als Reinigungsmittel oder Ergänzungsfuttermittel eingesetzt wurden. Bislang wurden im Kreis Wesel aufgrund einer landesweiten Vorgabe Eierproben im Rahmen von risikokoorientierten Betriebskontrollen in zwei Betrieben zur Untersuchung entnommen. Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Auf der Internetseite des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW www.umwelt.nrw.de sowie auf der Seite des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz www.lanuv.nrw.de werden die Stempelnummern von Eiern aus belasteten Herkunftsbetrieben veröffentlicht.
Allgemeine Informationen zum Verbraucherrisiko sowie Antworten auf wichtige Fragen rund um Fipronil stellt das zuständige Bundesinstitut für Risikobewertung auf seiner Internetseite zur Verfügung: www.bfr.bund.de.

Zurzeit ist auch für den Kreis Wesel noch nicht absehbar, wie sich die Situation entwickelt. Der Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung führt deshalb weitere vom Land koordinierte Kontrollen zur Sicherung des Verbraucherschutzes durch.

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