Die diesjährigen Absolventen feiern die erfolgreich bestandenen Prüfungen. Großes Lob bekam Vivien Felten (1.v.r. sitzend) aus dem Monheimer Büsch-Fachgeschäft. Sie wurde innungsbeste Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk. Mit allen freuen sich die Büsch-Geschäftsführer Michael Trosdorff (l. hinten) und Dirk Jonack (r. hinten) (Foto: Bettina Engel-Albustin / fotoagentur ruhr moers)

Kamp-Lintfort/Rhein-Ruhr. Die Bäckerei Büsch mit Stammsitz in Kamp-Lintfort gilt als einer der größten Ausbildungsbetriebe der Region. In diesem Jahr haben 13 junge Menschen ihre bei der „fröhlichen Bäckerei“ begonnene Ausbildung erfolgreich beendet. Eine davon wieder als Innungsbeste.

Neun von ihnen sind jetzt „Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk“, ein junger Mann (aus Mönchengladbach) kann sich nun „Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk“ nennen und drei von ihnen sind jetzt Bäcker. Darüber hinaus haben weitere zehn Mitarbeiter ihre Ausbilderschein-Prüfung erfolgreich bestanden und werden von nun an Auszubildende aktiv begleiten. Zwei weitere Mitarbeiter haben ihre Meisterprüfung im Bäckerhandwerk abgelegt und dürfen nun auch das Wissen des Handwerks an neue Generationen weitergeben. Besonders stolz kann Vivien Felten aus dem Monheimer Büsch-Fachgeschäft sein. Sie wurde innungsbeste Fachverkäuferin im Lebensmittel-Handwerk.

Qualifizierte Ausbildung

Nahezu Tausend junge Menschen wurden bei der Handwerksbäckerei Büsch während der letzten 30 Jahre in den unterschiedlichsten Berufen ausgebildet. Viele sind heute als Filialleiter, Meister oder in anderen leitenden Berufen tätig. „Uns ist es wichtig, jungen Menschen eine qualifizierte Ausbildung zu bieten. Das können wir in sieben Berufen. Danach fördern wir sie gern weiter und freuen uns, wenn sie die Karriereleiter erklimmen“, macht Geschäftsführer Norbert Büsch die hauseigene Ausbildungsmaxime deutlich. „Wir bilden natürlich für uns selbst aus – aber unsere Azubis haben ebenso auf dem Markt beste Chancen“.

Ausbildung in vielen Berufen

Die Vielfalt der Ausbildungsberufe bei Büsch ist groß. Das geht von traditionellen Berufen im Bäckerhandwerk wie beispielsweise Bäcker über den kaufmännischen Bereich mit Fachverkäuferinnen im Lebensmittelhandwerk und Kaufleute für Büromanagement. Aber auch technische Berufe wie Berufskraftfahrer, Mechatroniker, Gebäudereiniger und Fachlagerist  werden ausgebildet. Jedes Jahr haben zwischen 30 und 40 junge Menschen die Chance, bei Büsch eine neue berufliche Zukunft zu finden.

Dabei gibt es bei Büsch keine geschlechtsspezifische Trennung bei den Ausbildungsberufen. Gleich, ob Mann oder Frau – jeder kann den Beruf seiner Neigung wählen. So gehört mit Patrick Rath aus Mönchengladbach (im Fachgeschäft bei Edeka Endt) seit einiger Zeit einmal wieder ein männlicher Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk zu den erfolgreichen Prüflingen.

Beitrag drucken
Anzeigen