Einsatzfahrzeuge in der Kampstraße (Foto: Feuerwehr)

Mülheim. Am Freitagabend wurde die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr nahezu zeitgleich zu zwei Brandmeldungen im Stadtgebiet alarmiert.

Gegen 21:36 Uhr hatte zunächst die Brandmeldeanlage einer Firma in der Alexanderstr. ausgelöst. Nur eine halbe Minute später meldeten Anrufer das Piepsen eines Rauchmelders in der Kampstraße.

Zur ersten Einsatzstelle entsandte die Leitstelle den Löschzug 2 der Berufsfeuerwehr aus Heißen sowie ein Führungsfahrzeug der Hauptfeuerwache in Broich. Glücklicherweise konnten die Einsatzkräfte hier zügig Entwarnung geben: Ursächlich für das Auslösen der Brandmeldeanlage waren nächtliche Bauarbeiten.

Unterdessen wurde der Einsatz an der Kampstraße durch den verbliebenen Löschzug 1 der Hauptfeuerwache übernommen. Bei Eintreffen war aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus eine leichte Rauchentwicklung feststellbar. Die Einsatzkräfte verschafften sich Zutritt zur verrauchten Wohnung und fanden in dieser eine schlafende Person vor. Diese wurde ins Freie gerettet und anschließend mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung einem Mülheimer Krankenhaus zugeführt. Zu der Rauchentwicklung hatte angebranntes Essen auf einem Herd geführt. Der Rauchmelder verhinderte hier Schlimmeres. Nach Abschluss der Belüftungsmaßnahmen konnten die Einsatzkräfte nach einer Dreiviertelstunde wieder einrücken.

Während der laufenden Einsätze stellten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Löschzuges Broich der Freiwilligen Feuerwehr den Brandschutz im Mülheimer Stadtgebiet sicher. (ots)

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