Oberbürgermeister Ulrich Scholten (Foto: Walter Schernstein)

Mülheim. Die positive Nachricht kam aus Berlin. Oberbürgermeister Ulrich Scholten wurde mitgeteilt, dass die Stadt Mülheim rund 3,2 Mio. Euro aus dem milliardenschweren Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau erhält. „Das ist eine gute Nachricht“, so OB Scholten. „Mit dieser vorläufigen Förderzusage wird der Weg freigemacht für weitere Planungen im Bereich des Breitbandausbaus. Die Fördermittel geben der Stadt Mülheim an der Ruhr die Möglichkeit einen zielgerichteten, bedarfsgerechten Zugang zum Internet in bisher unterversorgten Gebieten zu ermöglichen. Somit wird es möglich auch Orte in Mülheim mit Hochgeschwindigkeitsanbindung zu versorgen, welche vorher nicht wirtschaftlich ausbaufähig gewesen wären“, freut sich Ulrich Scholten.

„Die Umsetzung der Fördermittel zur Beseitigung unserer unterversorgten Gebiete insbesondere in den südlichen Stadtteilen ist aber auch nur ein Zwischenschritt für die nächsten Jahre. Mit dem Internet of things werden allein in Deutschland bis 2020 nach Einschätzung der Bundesregierung 770 Mio. Geräte in Industrie und Haushalten über das Internet miteinander vernetzt sein“, ergänzt Mülheim & Business Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier: „Deshalb müssen wir schon heute nach dem nächsten Schritt an den übernächsten denken und mit dem Aufbau von Gigabitnetzen für die Umsetzung der nächsten Mobilfunkgeneration 5G beginnen.“

Die Übergabe des Förderbescheides im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin erfolgt am 16.8.2017.

Beitrag drucken
Anzeigen