Beim „Tag der Offenen Gartenpforte“ freuten sie sich über eine Spende von knapp 5000,- Euro: Hospizleiter Alexander Henes, Andreas Berger und Karin Meincke (Geschäftsführer bzw. Vorsitzende Hospiz Stiftung Krefeld) und Alfred Heimermann, der seit Jahren die Spenden-Aktion organisiert (v.li.) (Foto: privat)
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Krefeld. „Einige Besucher kamen sogar aus Düsseldorf, um sich den Garten anzusehen und sich über unsere Arbeit zu informieren“ – Karin Meincke, Vorsitzende der Hospiz Stiftung Krefeld, und Alexander Henes, der Leiter des Hospiz’ Krefeld, sind aus mehreren Gründen zufrieden mit der Resonanz auf den „Tag der offenen Gartenpforte“ im Hospiz. „Der Zulauf war nicht übergroß, aber die Besucher waren sehr interessiert an den Vorträgen und an den Angeboten. Wir haben einige Aspekte gezeigt, wie palliativ care als Konzept der fürsorgenden Pflege dazu beiträgt, dass sich unsere Gäste wohlfühlen und körperliche und seelische Beschwerden gelindert werden“, so Henes. Im Fokus der Vorträge stand das Thema „ambulanter ehrenamtlicher Hospizdienst“. Außerdem zeigten die Hospiz-Mitarbeiterinnen Nicole Schrader und Dunja Feth in einem eigens dafür hergerichteten Raum, wie Töne, Licht-Effekte und Handmassagen zur Entspannung beitragen können.

Eine besondere Freude gab es für die Verantwortlichen der Hospiz Stiftung Krefeld: Die Vorsitzende Karin Meincke und Geschäftsführer Andreas Berger konnten von einem langjährigen Freund und Unterstützer der Hospiz Arbeit in Krefeld wieder eine Spende entgegen nehmen. Alfred Heimermann aus Hennef brachte knapp 5000 Euro.

Die Geschichte: Alfred Heimermann ist seit Jahren ein begeisterter Fan der Hospiz-Schirmherrin Andrea Berg – und hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Engagement der Sängerin mitzutragen und zu unterstützen. Er organisiert seit Jahren in Absprache mit Andrea Bergs Management eine Spenden-Aktion: Ein Kalender mit Bildern der Sängerin wird gegen eine Spende, meistens 15 Euro (und gerne mehr), zugunsten der Hospiz-Arbeit in Krefeld abgegeben. Um dieses Projekt umsetzen zu können, hat er mit seinem Schwager und einigen anderen Fans den „Fan Club Hennef“ gegründet, der nur das Ziel hat, die Hospiz-Arbeit in Krefeld mit der Kalender-Aktion zu unterstützen.

Die am Sonntag überbrachte Summe ist nur der Teilbetrag aus mehreren vor Ort-Spendenaktionen: Heimermann war mit Kalendern zu Bergs Konzerten in Krefeld, Dortmund, Trier, Köln und Nürnberg gefahren. Zusammen mit dem Spendenertrag aus der bargeldlosen Abwicklung mit Versand sei insgesamt eine Summe von mehr als 11 000 Euro zusammen gekommen, so Heimermann.

Er steckt jetzt schon in den Vorbereitungen für die Kalender-Jubiläumsausgabe: Ab etwa September gibt es die zehnte Kalender-Edition für das Jahr 2018. Meincke, Berger und Henes freuten sich sehr über dies Spende und jetzt schon auf die nächste Aktion der Fans aus Hennef: Sie werden am Tag des Hospiz-Laufes (24. September) wieder für die Grill-Würstchen zuständig sein, die die Läufer bei der Ankunft stärken sollen.

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