Baum behindert Straßenbahnverkehr (Foto: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr)

Mülheim. Am Freitagabend um 21.00 Uhr erhielt die Leitstelle der Feuerwehr einen Notruf über einen umgestürzten Baum auf der Duisburger Straße (Höhe Unterführung). Ein zirka 15 Meter hoher und 70 Zentimeter im Durchmesser großer Baum, war quer über die zwei Straßenbahnoberleitungen gestürzt und begrub diese unter sich. Eine der Oberleitungen war gerissen, auf der anderen kam der Baum zum Liegen. Da von einer spannungführenden Oberleitung eine Gefahr (750V) für die Einsatzkräfte ausgeht, musste erst die Oberleitung für den betroffenen Bereich durch die Mülheimer Verkehrsgesellschaft spannungsfrei geschaltet werden. Danach konnten die Einsatzkräfte die Oberleitung erden. Durch die Duisburger- und Mülheimer Verkehrsgesellschaften musste die noch hängende Oberleitung demontiert werden, um den Baum gefahrenfrei zu beseitigen. Nach der Demontage wurde der Baum zerkleinert und am Straßenrand abgelegt. Bei diesem Einsatz wurden die Kräfte der Berufsfeuerwehr durch den Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr (Löschzug Broich) tatkräftig unterstützt. Nach ca. 3 Stunden war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Die Duisburger Straße war im betroffenen Bereich die ganze Nacht über gesperrt. Die Straßenbahnoberleitung wurde noch in der Nacht durch die Verkehrsgesellschaften wieder repariert.

Parallel zum Einsatz auf der Duisburger Straße, wurde der Löschzug der Feuerwache 2 zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in den Eichberg gerufen. Hier konnte allerdings schnell Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich lediglich um den Batteriewarnton in einer nicht mehr bewohnten Wohnung.

Bereits um 7.00 Uhr kam es auf der gleichen Straßen ebenfalls zu einem Einsatz der Feuerwehr. Auch hier war ein ausgelöster Heimrauchmelder Grund der Alarmierung. Die betroffene Wohnung wurde durch die Feuerwehr kontrolliert, aber auch hier konnte kein Schadensereigniss festgestellt werden.

Um 16.40 Uhr kam es auf der Oberhausener Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem LKW. Dabei kam der PKW auf dem Dach zu liegen. Die Fahrerin und ihr Kind konnten das Fahrzeug selbstständig verlassen. Sie wurden vom Rettungsdienst versorgt und in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.

Des Weiteren kam es noch zu 4 weiteren technischen Hilfeleistungen. Aufgrund des guten Wetters und diverser Veranstaltungen in der Stadt, kam es zu einem erhöhten Rettungsdienstaufkommen in der Zeit von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr. In dieser Zeit wurden 24 Einsätze durch den Rettungsdienst abgearbeitet. (ots)

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