Pfarrerin Martje Mechels, Frank Eichholz (2. v. l.), Bernd Herz (3. v. l./Asberger Bürgergemeinschaft) und Hans-Peter Hilger von der Stadt Moers (2. v. r.) freuen sich über die Spende der „Grafschafter“ Claus Peter Küster (1. v. r.) und Wolfgang Mattus (Foto: pst)

Moers. Die Sanierung des Ehrenmals in Asberg an der Römerstraße beginnt am Dienstag, 1. August. Nach der Reinigung wird von einer Fachfirma zunächst der genaue Schadensumfang festgestellt. Danach starten die sich daraus ergebenden Arbeiten. Bis Ende Oktober sollen sie abgeschlossen sein – rechtzeitig vor dem Volkstrauertag. Die Kosten belaufen sich auf rund 24.000 Euro. Die Stadt freut sich über das bürgerschaftliche Engagement der Projektgruppe „Kriegerdenkmal – Friedensmahnmal“. Die Evangelische Kirche und die Asberger Bürgergemeinschaft wollen den Bereich vor dem Bauwerk u.a. durch Anlegen eines Tauben-Mosaiks zu einem Platz des Friedens machen. Dies wird im Rahmen der Umfeldgestaltung ab Anfang 2018 umgesetzt. Vorher sollen am Ehrenmal sechs Flucht- und Kriegsgeschichten in Wort und Bild gezeigt werden.

Da kam eine Spende der Wählervereinigung „Die Grafschafter“ genau zum richtigen Zeitpunkt. Am Montag, 17. Juli, übergab der Vorstand 250 Euro an Pfarrerin Martje Mechels sowie Frank Eichholz und Bernd Herz von der Bürgergemeinschaft. „Vielen Dank. Das ist für uns auch ein Zeichen der Anerkennung“, sagte Martje Mechels bei der Übergabe. „Was uns sehr gut gefällt, ist die Breite des bürgerschaftlichen Engagements. Das stärkt auch die Gemeinschaft im Stadtteil“, entgegnete Claus Peter Küster, Vorsitzender der Grafschafter.

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