v.l. Jürgen Voß, René Schneider, Elke Stüning und Bodo Spinnraths im Gespräch (Foto: privat)

Kamp-Lintfort. Im Rahmen seiner Sommertour durch seinen Wahlkreis hat der SPD Landtagsabgeordnete René Schneider die Wohnungshilfe der Diakonie in Kamp-Lintfort besucht. Die Wohnungshilfe vermittelt von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen in neue Wohnungen. Im Gespräch mit Elke Stüning, Leiterin der Dienststelle Kamp-Lintfort, Bodo Spinnraths, Wohnungsberater und Jürgen Voß, Geschäftsführer der Diakonie wurde schnell klar: In Kamp-Lintfort fehlt es an günstigem Wohnraum für Alleinstehende. Schwierigkeiten gibt es insbesondere durch sanierte Altbauten, deren Kaltmieten durch die energetische Sanierung steigen und so nicht mehr ALGII (Hartz 4) fähig sind. Durch die eingesparten Energiekosten hingegen würden oftmals die Warmmieten nur geringfügig steigen trotzdem wird die Wohnung wegen einer zu hohen Kaltmiete als nicht mehr angemessen angesehen. Hoffnungen setzt die Diakonie in Neubauprojekte im sozialen Wohnungsbau unter anderem durch die Grafschaft Moers.

René Schneider begibt sich einmal im Jahr in den Sommerferien auf eine Tour durch die sechs Kommunen seines Wahlkreises. In diesem Jahr besucht er unter dem Motto „Wo wir zu Hause sind“ neben der Kamp-Lintforter Wohnungshilfe das Sonsbecker Behindertenwohnheim St. Bernadin, die Xantener St. Victor Bruderschaft, den Bönninghardter Förderverein für Naturschutz und Brauchtum, das Quartiersbüro West in Rheinberg sowie den Heimat und Verkehrsverein Vluyn.

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