Da der Triathlon in Roth für die Feuerwehren auch gleichzeitig die offizielle Weltmeisterschaft bedeutet, belegte Sven Storm hier den 12. Platz von insgesamt 53 Startern (Foto: privat)

Oberhausen. Sven Storm, Feuerwehrmann aus Oberhausen, war in diesem Monat bei der Triathlon Challenge in Roth am Start und kam vor über 200.000 Zuschauern gemeinsam mit seinem Sohn nach 10:24:27 Std. über die Ziellinie.

Bereits um 7:15 Uhr morgens ging es auf die 3,86 Kilometer lange Schwimmstrecke in den Main-Donau-Kanal. Nach 1:06:48 Std. stieg er aus dem Wasser direkt aufs Rad. Auf einem Rundkurs mit insgesamt 1.200 Höhenmetern fuhr er die 180 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 34 km/h. Am Solarer Berg verfolgten mehrere tausend Zuschauer das Geschehen und sorgten so für ein Gefühl wie bei der Tour de France am berühmten Alpe d`Huez. Die 180 Kilometer fuhr Sven, trotz zwischenzeitiger Magenprobleme, in 5:15:54 Std.

Die 42 Kilometer Laufstrecke mit insgesamt 200 Höhenmetern konnte Sven mit einer Zeit von 3:55:49 Std. bewältigen, obwohl er zwischenzeitlich mit muskulären Problemen im Oberschenkel zu kämpfen hatte. Nach seinem Startdebüt 2015 verbesserte sich der Feuerwehrmann um insgesamt 48 Minuten. Da dieser Triathlon in Roth für die Feuerwehren auch gleichzeitig die offizielle Weltmeisterschaft bedeutet, belegte Sven Storm hier den 12. Platz von insgesamt 53 Startern.

Von den 2967 Männern im Gesamtstarterfeld belegte er einen beachtlichen 482. Platz. Bei diesem Triathlon sind übrigens über 60 Nationen mit echten Vollprofis vertreten. Die Challenge in Roth wurde von den Triathleten schon mehrfach als bester Langdistanztriathlon des Jahres gewählt.

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