v.l. Dr. Margit Toma-Dislich, Hans Krupp (Vorsitzender MIT), Christian Wolf (Geschäftsführer Turck), Ursula Bellenbaum, Ulrich Turck (Geschäftsführender Gesellschafter Turck), Dr. Henner Tilgner, Dr. Ilselore Paschmann, Frank Lenz, Hans-Martin Schlebusch (Foto: privat)

Mülheim. Bei der Mülheimer Turck-Gruppe zu Gast waren Mitglieder und Freunde der CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung MIT. In ihrem beeindruckenden lichtdurchfluteten Neubau an der Witzlebenstraße in Heißen begrüßten der geschäftsführende Gesellschafter Ulrich Turck und Geschäftsführer Christian Wolf die Gruppe und stellten das Unternehmen vor.

Gegründet 1965 auf dem Gelände der Zeche Rosenblumendelle, hat Turck sich zu einem Weltunternehmen entwickelt, das mit 4.500 Mitarbeitern in 28 Landesgesellschaften tätig ist und nach wie vor von Mülheim (und Halver) aus geleitet wird. „Unsere Produkte und Lösungen für Automatisierungssysteme tragen zu mehr Effizienz in vielen Industriezweigen bei, z.B. im Fahrzeug- und Maschinenbau, der Verpackungsindustrie, aber auch im Bereich Agrar und Straßenbau“, erläuterte Turck und zeigte sich zuversichtlich: „Wir wollen weiter wachsen und den Umsatz in den nächsten 10 Jahren auf 1 Mrd. Euro verdoppeln. So wollen wir unser Werk in Mexiko bald umfangreich vergrößern, Trumps Grenzmauer hin oder her“, fügte er augenzwinkernd an.

Aber auch erfolgreiche Unternehmen stehen vor Herausforderungen. Die Digitalisierung gehört dazu. „Industrie 4.0 heißt für uns, dass wir unseren Kunden mit vernetzten Systemen eine intelligentere und hochflexibilisierte Produktion sowie höhere Verfügbarkeit ihrer Anlagen gewährleisten können“, erklärte Geschäftsführer Wolf. „Darum investieren wir hohe Summen in die entsprechende Software-Entwicklung, aber auch in den kontinuierlichen Know-how-Ausbau“, beschrieb Wolf den Gästen die zukunftsträchtigen neuen Geschäftsfelder.

Das Unternehmen Turck wurde als familienfreundlich ausgezeichnet, u.a. weil jeder „firmeneigene“ Nachwuchs mit einer Babyprämie von 500 € belohnt wird. Mitarbeiterbindung und Standorttreue sind ebenso Erfolgsfaktoren wie Innovation und Digitalisierung, da war sich die Firmenleitung mit den Mittelständlern einig.

Auf der anschließenden Mitgliederversammlung der MIT wurde der bisherige Vorstand unter Vorsitz von Hans-Joseph Krupp einstimmig im Amt bestätigt.

Beitrag drucken
Anzeigen