Bürgermeister Christoph Fleischhauer sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ratsfraktionen haben ein Zeichen für Frieden und gegen Atomwaffen gesetzt (Foto: pst)

Moers/Krefeld. „Atomwaffen abschaffen!“ Dieses Ziel steht im Mittelpunkt der Aktionen des weltweiten Bündnisses „Mayors for Peace“. Der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer sowie Vertreterinnen und Vertreter haben mit dem Hissen der Flagge am Freitag, 7. Juli, appelliert, die Beseitigung der Nuklearwaffen voranzutreiben und sich für eine friedliche Welt einzusetzen.

Stellvertretend für Oberbürgermeister Frank Meyer hat Bürgermeisterin Gisela Klaer die Fahne mit der Aufschrift „Bürgermeister für den Frieden“ vor dem Krefelder Rathaus gehisst. Das internationale Städtenetzwerk „Mayors for Peace“ wurde 1982 gegründet. Krefeld ist seit 2010 Mitglied.

Insgesamt 240 deutsche Städte nehmen 2017 an der Aktion teil. Der Flaggentag erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom 8. Juli 1996. Darin heißt es, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen generell mit den Regeln des humanitären Kriegsvölkerrechts unvereinbar sind. In diesem Jahr sind die Aktionen bereits am 7. Juli gestartet. Denn an diesem Tag gehen in New York die Verhandlungen von rund 130 Nichtnuklearstaaten über ein Atomwaffenverbot zu Ende. Ein Verbotsvertrag würde Nuklearwaffen ächten und wäre ein Meilenstein auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt. Die Atomwaffenstaaten blieben diesen Verhandlungen fern, ebenso Deutschland als NATO-Mitglied.

InfoKlick: www.mayorsforpeace.de

Bürgermeisterin Gisela Klaer (rotes Oberteil) hat zusammen mit zahlreichen Bürgern vor dem Rathaus die Fahne „Mayors for Peace“ gehisst. Damit wollen die „Bürgermeister für den Frieden“ in Deutschland für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen sichtbar Flagge zeigen. Das internationale Städtenetzwerk „Mayors for Peace“ wurde 1982 gegründet, Krefeld ist seit 2010 Mitglied. Wortbeiträge und Lieder erinnerten während des Fahnenhissens daran, wie schön eine friedliche Welt sein könnte (Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation)
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