Mit einem bunten Strauß an Fragen kamen die Drittklässler der Grundschule am Niersenberg zum Gespräch mit dem Bürgermister ins Rathaus (Foto: privat)

Kamp-Lintfort. „Klein, aber oho!“ könnte man den Besuch der 3. Klasse der Grundschule am Niersenberg am Montag, 03. Juli, im Rathaus bezeichnen. Die Stimmung im Ratssaal I war gleich sehr gut, denn die Snacks und Schnapparmbänder, die die Kinder zur Begrüßung an ihren Plätzen vorfanden, wurden mit Begeisterung wahrgenommen. Es wurde gleich „losgeschnappt“ und die Bänder um Arme, Beine oder Trinkflaschen gewickelt.

Dennoch richtete sich während der Fragerunde die Aufmerksamkeit auf Bürgermeister Christoph Landscheidt, der sich gern den vielen Fragen der Drittklässler stellte: Was ihm an seinem Job gefällt? Was nicht? Warum er Bürgermeister werden wollte? Ob er die Menschen in Kamp-Lintfort mag? Wo sein Lieblingsort in der Stadt ist? Und vor allem, was tut die Stadt für die Kinder? Diese Frage beantwortet Landscheidt gemeinsam mit den Kindern, in dem er mit ihnen ihren Tagesablauf durchging und deutlich machte, an welchen Stellen in ihrem Alltag sich die Arbeit der Stadt zeigt. Sei es morgens beim Zähne putzen, dass sie sauberes Wasser dafür haben, oder auf dem Weg zur Schule, dass ihr Bus sie sicher und auf ausgebauten Straßen dort hin bringt, oder in ihren Schulen selber, dass die Stadt Modernisierungen durchführt, damit alle Klassen besser lernen können.

Auch über das neue Rathausquartier wurde gesprochen, dessen zukünftiger Park im Innenbereich auf große Zustimmung unter den Schülerinnen und Schülern traf. Aber auch die Landesgartenschau, das alte Zechengelände und die zukünftige Bahnstrecke. Dennoch sorgte eine kritische Anmerkung unter den Schülern für rege Aufmerksamkeit: Es gibt nur noch eine Eisdiele in Kamp-Lintfort und was der Bürgermeister dagegen tut? Dass er so etwas nicht allein entscheiden kann, ob eine weitere Eisdiele nach Kamp-Lintfort kommt, erklärte Landscheidt und führte aus, dass er sich aber auch freuen würde, wenn es neben der einen Eisdiele und den mobilen Eisfahrzeugen, bald noch eine weitere Eisdiele in der Innenstadt gäbe.

Zum Abschluss der Fragerunde wurde von den Drittklässlern noch ein direkter Besuch des Büros des Bürgermeisters eingefordert. Dieser Aufforderung kam der Bürgermeister gerne nach, bevor es dann für die Schülerinnen und Schülern der Grundschule am Niersenberg und ihren Begleiterinnen weiterging zur Druckerei und zum Standesamt.

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