Schüler, Eltern und Erzieherinnen verschiedener Offener Ganztagsschulen haben für eine bessere Finanzierung demonstriert (Foto: pst)

Moers. Der Jugendhilfeausschuss wurde am Donnerstag, 29. Juni, von Schülern, Eltern und Erzieherinnen verschiedener Offener Ganztagsschulen mit einer kleinen Demo begrüßt. Ihre Forderung: Mehr Geld für gute OGATAS. Dabei geht es vor allem um die unzureichende Finanzierung durch das Land. In der anschließenden Sitzung haben sich die Mitglieder für einen neuen Standort des Spielhauses Kapellen ausgesprochen. Ohne Gegenstimme sind sie dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt, die Offene Einrichtung für Kinder auf einem Gelände der evangelischen Kirchengemeinde in der Orchideenstraße zu bauen. Aus fachlicher Sicht ideal ist nicht nur die allgemeine Lage, sondern auch die Nachbarschaft zur Kita. Der Neubau wird mit rund 1,14 Millionen Euro aus einem Landesprogramm gefördert. Die Stadt muss den Grundstückskauf und einen geringen Eigenanteil finanzieren. Das alte Spielhaus auf dem Gelände der ehemalige Achterrathsfeldschule ist marode. In den letzten Monaten wurden verschiedene Standorte diskutiert.

Fliegender Teppich am Nehrunger Weg
Eine weitere gute Nachricht für Kinder: Die Umgestaltung des Spielplatzes Nehrunger Weg in Meerfeld wurde ebenfalls einstimmig beschlossen. Unter anderem werden hier eine große Schaukel („Fliegender Teppich“) und zwei Kletteranlagen gebaut. 157.000 Euro kostet der Umbau. An der Planung hatten Kinder und Eltern mitgewirkt. Der Jugendhilfeausschuss hat außerdem entschieden, dass das Projekt „Startchancen“ weitergeführt werden soll. Diese Maßnahme bietet Frauen in der Schwangerschaft und Familien mit Kindern bis zu einem Alter von drei Jahren u. a. Hausbesuche an. Der Schwerpunkt liegt in der Vernetzung von Gesundheits-  und Jugendhilfe, damit die Familien möglichst frühzeitig unterstützt werden können.

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