Die „Dancing Rebels“ des Tanzclub Grün-Weiß in Ludwigsburg (Foto: privat)

Schermbeck. Die „Dancing Rebels“ des Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck haben am Samstag ihre diesjährige erfolgreiche Saison beendet. In Ludwigsburg belegten die von Sebastian Spahn betreuten Tänzerinnen bei den 28. Deutschen Meisterschaften im Jazz- und Modern Dance den geteilten neunten Platz.

In der Rundsporthalle traten die 14 besten Formationen Deutschlands mit hervorragenden Choreografien an. Linda Deppe, Anna Dmitrieva, Franziska Gutknecht, Lisa Hatkemper, Mascha und Valeria Hatkevitch, Antonia Hüsken, Hanna Kamp, Luzie Liesenklas, Carolin Potthast, Laura Rademacher und Nele Saathoff präsentierten ihre Choreographie „Stabat Mater“ in der Vorrunde vor vollen Rängen. Die Zwischenrunde verpassten die Schermbeckerinnen nur knapp.

„Im Laufe der Saison konnten sich die Tänzerinnen immer mehr steigern“, so Sebastian Spahn. „Die Leistung der Formation in der Vorrunde entsprach leider nicht der auf den Turnieren davor. Sie war nicht so auf dem Punkt.“ Die Rebellen hatten durch den sechsten Platz in der ersten Bundesliga den Klassenerhalt allerdings schon beim letzten Turnier in Saarlouis perfekt gemacht, ein Ergebnis, auf dass das junge Team sehr stolz sein darf. Jetzt liegt der Fokus schon auf der neuen Saison – mit einer neuen Choreografie.

In der ersten Bundesliga 2018 werden die „Dancing Rebels“ nicht nur Titelverteidiger „autres choses“ (Saarlouis), Vizemeister „Arabesque“ (Wuppertal), „LaNouvelle Expérience“ (Hamburg) und „Dance Works“ (Ludwigsburg) wiedersehen. Auch „New Dance Company“ (Großostheim) wird in der nächsten Saison in der ersten Bundesliga tanzen. „Kopirait“ (Bonn) und „Madley“ (Dinslaken) aus den beiden zweiten Bundesligen schafften den Aufstieg. „Fearless“ (Wolfsburg) und „performance“ (Saarlouis) werden als jeweils Erstplatzierter der zweiten Bundesliga Nord/Ost/West bzw. Süd/Ost in 2018 ebenfalls in der Königsklasse tanzen. „J.E.T.“ (Goslar) verzichtet in 2018 auf einen Startplatz.

Die Vorbereitungen auf die neue Saison fangen spätestens Anfang September mit einem dreitägigen Workshop an. Dasselbe gilt für die anderen JMD-Teams des TC GW.

Tänzerinnen und Tänzer, die Spaß am Formationstanz haben, können bei „Calidez“ (8 – 10 Jahre), „Amianto“ (11 – 14 Jahre) oder bei „Armonia“ (ab 12 Jahre) oder eventuell bei den „Dancing Rebels“ (ab 16 Jahre) mittanzen. Weitere Informationen dazu bei der Vorsitzenden Eva-Maria Zimprich unter (02853) 390 155.

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