v.l. Christiane Wenzel, Wolfgang Tühl, Dr. Ansgar Müller, Michael Albrecht, Dr. Michael Heidinger, Sven Stankowski, Christa Jahnke-Horstmann (Foto: Polizei)

Dinslaken. Am Montag trafen sich Landrat Dr. Ansgar Müller, Bürgermeister Michael Heidinger, Dezernentin Christa Jahnke-Horstmann, Christiane Wenzel als Leiterin des Geschäftsbereich Bürgerservice, Recht, Ordnung, Polizeioberrat Wolfgang Tühl als Leiter der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz der Polizei Wesel sowie der Leiter der Polizeiwache Voerde, Erster Polizeihauptkommissar Michael Albrecht, und Polizeihauptkommissar Sven Stankowski als Mitarbeiter der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz zu einem gemeinsamen Sicherheitsgespräch im Rathaus in Dinslaken. Ziel dieses Gespräches war es, sich mit allen Beteiligten über die ganzheitliche Sicherheitslage in Wesel auszutauschen.

Zum Themenschwerpunkt Kriminalitätsentwicklung konnte festgehalten werden, dass die Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Jan. bis April) gesunken sind. Im Deliktsfeld Diebstahl aus Kfz liegen die Fallzahlen bei 72 Fällen, im Bereich des Tageswohnungseinbruchs bei 31 und beim Taschendiebstahl bei 45 Fällen. Bei Gewaltdelikten verzeichnete die Stadt Dinslaken eine Aufklärungsquote von 73,2 %. Bei den Wohnungseinbruchsdiebstählen ist eine Abnahme der Fallzahlen von 85 auf 65 zu verzeichnen, verbunden mit einer gestiegenen Aufklärungsquote (9,2%). In diesem Zusammenhang wies Landrat Dr. Müller nochmals daraufhin, dass Einbrüche bereits durch wenige zusätzliche Sicherungen verhindert werden können. Über die Möglichkeiten von technischen Sicherungen informiert das Kriminalkommissariat Vorbeugung. Auch ein gutes Nachbarschaftsverhältnis kann dazu beitragen, dass potenzielle Täter nach Wohnungs- und Kfz-Einbrüchen frühzeitig erkannt werden können. Verdächtige Wahrnehmungen sollten immer der Polizei über den Notruf 110 sofort mitgeteilt werden.

Ein weiterer Themenschwerpunkt war die Entwicklung der Verkehrsunfälle in der Stadt. Bei einer deutlichen Abnahme der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr (von 923 auf 792) ist erfreulicherweise auch die Anzahl der Unfälle mit Kindern gesunken (von 8 auf 5). Die Beteiligten thematisierten auch die Lage in den kommunalen Asylbewerber- und Flüchtlingsheimen. Alle hoben die unproblematische und entspannte Situation in diesem Zusammenhang hervor. Alle Beteiligten begrüßten den Austausch und die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kommune und Kreispolizeibehörde als wesentlichen Baustein für die Sicherheit in Wesel.

Landrat Dr. Ansgar Müller führt regelmäßig Sicherheitsgespräche in allen Kommunen des Kreises mit den jeweiligen Verantwortungsträgern durch. (ots)

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