(v.l.) Eva Dregger unterstützt ab sofort die Arbeit von Tanja Reckers im Quartiersprojekt „Stadtmitte“ (Foto: privat)

Kamp-Lintfort. Der demografische Wandel in Deutschland wird vielerorts diskutiert und auch Kamp-Lintfort widmet sich schon seit mehreren Jahren diesem Thema. Mit dem Quartiersmanagement soll die älter werdende Bevölkerung in den Stadtteilen unterstützt werden, um ein selbstständigen Alltag so lange wie möglich zu ermöglichen. Für die Kamp-Lintforter Innenstadt begleitet Tanja Reckers vom Caritasverband Moers-Xanten e.V. seit rund 1,5 Jahren diesen Prozess. Als Quartiersentwicklerin ist sie für das Quartier „Stadtmitte“ zuständig. „Quartiersentwicklung hat zum Ziel, nachbarschaftliche Strukturen zu schaffen und Angebote zu verknüpfen, um allen Menschen die Möglichkeit zu geben, bis zum Lebensende im gewohnten Umfeld zu leben“, beschreibt die Quartiersentwicklerin ihren Aufgabenbereich. Dazu gehören auch regelmäßige Akteurstreffen, Gesprächsangebote im Quartiersbüro-Mitte oder Projekte wie die Taschengeldbörse.

Nun bekommt das Quartiersbüro-Mitte Unterstützung. Mit dem Schwerpunkt „Gesundheit“ ergänzt die 23-jährige Eva Dregger seit Ende April die bisherige Arbeit. „Ich möchte daran mitwirken, dass das Leben in Kamp-Lintfort Innenstadt noch besser wird. Um das zu erreichen, freue ich mich, mit möglichst vielen Anwohnern ins Gespräch zu kommen“, freut sich die Kempenerin. Inhalt dieses Austauschgesprächs können beispielsweise Änderungsvorschläge, Wünsche, Stärken und Schwächen des Quartiers sein. „Als Experten ihres Wohnumfeldes sind die Anwohner besonders geeignet an der Gestaltung Kamp-Lintforts mitzuwirken“, sagen die beiden Quartiersentwicklerinnen.

Es hat sich im Quartier aber auch schon einiges getan. So fand im April dieses Jahres die kostenlose Veranstaltung „Zukunftswerkstatt“ statt, zu der Anwohner und Interessierte eingeladen waren, um ihre Ideen für das Quartier auszutauschen. Dabei wurden Vorschläge, wie die Verschönerung der Moerser Straße, Quartiersspaziergänge und Patenschaften für Blumenkübel genannt. Daraus entstand der Wunsch sich regelmäßig zu treffen, um die genannten Ergebnisse umzusetzen. Die zweite Zukunftswerkstatt wird am Donnerstag, 22. Juni, um 18 Uhr im Cari-Treff am Rathausplatz, Kamperdickstr. 18, stattfinden. Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kamp-Lintfort sind herzlich eingeladen. Für weitere Informationen stehen Eva Dregger, 02842 912-271 (montags und freitags), und Tanja Reckers, 02842 9031515, gerne zur Verfügung.

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