Im Zoo Krefeld wurden Löffelhunde geboren (Foto: ©Hella Hallmann/Zoo Krefeld)

Krefeld. Seltenen und daher sehr erfreulichen Nachwuchs gibt es jetzt bei den Löffelhunden im Krefelder Zoo. Mitte Mai kamen nach einer Tragzeit von zwei Monaten Drillinge zur Welt. Die Jungtiere werden von beiden Eltern versorgt und verlassen ihre Wurfhöhle jetzt immer öfter. Zuletzt waren 2007 Löffelhunde erfolgreich in Krefeld aufgezogen worden. Erst im Februar war ein neues Weibchen in Krefeld eingezogen, nachdem das alte Paar sich nicht optimal verstand. In Europa halten nur wenige Zoos die schönen afrikanischen Hundeartigen.

Löffelhunde gehören zwar zur Familie der Caniden (Hundeartige), unterscheiden sich aber deutlich durch den Aufbau ihres Gebisses. Statt 34 Zähnen mit kräftigen Reißzähnen haben sie fast 50 kleine, nadelspitze Zähnchen, die sich für das Zerkauen ihres Lieblingsfutters Insekten hervorragend eignen. Ihren Namen haben sie von den großen Ohren. Sie jagen ihre Beute hauptsächlich mit dem Gehör, die anderen Sinne sind weniger ausgeprägt. Zudem tragen die Ohren auch zur Kühlung bei. Unter der dünnen Haut kann das Blut abkühlen.

Die besten Besuchszeiten bei der jungen Familie sind der frühe Morgen und der Nachmittag. Der Zoo Krefeld hat im Sommer von 8 bis 19 Uhr geöffnet, die Kasse schließt um 17.30 Uhr. Ab 17 Uhr gibt es vergünstigten Abendeintritt.

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