Privat-Dozent Dr. Tim Claßen, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Rheumatologie des Rheinischen Rheuma-Zentrums am Meerbuscher St. Elisabeth-Hospital (Foto: RRZ/Ulli Dackweiler)

Meerbusch-Lank/Krefeld. Am 9. Juni macht die Rheuma-Akademie erneut Station bei den Patienten-Veranstaltungen des Gesundheits-Dienstleisters salvea Krefeld. Privat-Dozent Dr. Tim Claßen, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Rheumatologie des Rheinischen Rheuma-Zentrums am Meerbuscher St. Elisabeth-Hospital, informiert ab 17 Uhr über alles, was Interessierte schon immer über Hüftgelenk-Erhalt oder -Ersatz wissen wollten.

„Die Vorträge im Rahmen der Rheuma-Akademie finden immer großen Anklang. Mit diesem Termin möchten wir Menschen ansprechen, die nicht mehr so mobil sind und an einen Gelenk-Austausch denken“, erläutert Dr. Conrad Middendorf, Geschäftsführer des Hospitals, das zur St. Franziskus-Stiftung Münster gehört. Middendorf  freut sich, dass man das renommierte Unternehmen salvea erneut als Partner dazu gewinnen konnte.

 

Wann ist ein Austausch sinnvoll?

Welche Ursachen zu einer Hüftgelenk-Arthrose führen können, beleuchtet Tim Claßen in seinem Vortrag. Er veranschaulicht Symptome und erläutert, bei welchen Beschwerden man über einen Hüftgelenk-Ersatz nachdenken sollte. „Selbstverständlich sind das immer subjektive Aussagen. Jeder muss für sich selbst entscheiden, wann die Schmerzen unerträglich werden“, so der Chefarzt.

Er erklärt den Aufbau eines künstlichen Hüftgelenks und informiert sowohl über die Fixierung als auch über die Haltbarkeit der Prothese. „Es gibt inzwischen über 4.000 verschiedene Modelle von Hüftgelenk-Prothesen. Viele Faktoren spielen bei der Wahl des Kunstgelenks eine Rolle“, erläutert Tim Claßen.

Dass sich jeder vor einer Operation umfassend informieren sollte, ist ihm wichtig. „Ich empfehle ausdrücklich, jede Chance nutzen, das eigene Gelenk zu erhalten – wenn dies noch sinnvoll ist. Das natürliche Gelenk ist immer noch besser als jedes Kunstgelenk“, betont Tim Claßen. Gerade für jüngere Patienten gibt es in der modernen Hüftgelenk-Medizin Behandlungsmethoden die helfen, das eigene Gelenk zu erhalten.

Wichtig ist, dass frühzeitig behandelt wird, bevor der Knorpelschaden bereits zu weit fortgeschritten ist. „Schmerzen im Bereich der Leistenregion sollten deshalb frühzeitig abgeklärt werden“, weist Tim Claßen auf die Notwendigkeit eines frühzeitigen Arztbesuchs hin.

 

Vortrag: Künstliches Hüftgelenk oder Gelenkerhalt– warum, wann und wie?

Termin: 9. Juni 2017, 17:00 Uhr

Ort: salvea-Gesundheitszentrum, Westparkstraße 107, Krefeld

Anmeldung: telefonisch unter: 02151 78117-0

Eintritt ist kostenfrei

Anzeigen