In der Mitte vorne: Bärbel Höhn neben dem Organisator der Fahrt, dem Politiklehrer Albert Leo Norpoth (Foto: privat)

Duisburg. Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen) besuchte die Klasse 9b (eine Abordnung von 31 Schülerinnen und Schülern) vom Landfermann-Gymnasium in der vergangenen Woche von Mittwoch, 17.5., bis Freitag, 19.5.2017, die Bundeshauptstadt. Neben einem Gespräch mit Frau Höhn, in dem die Abgeordnete auch auf die aktuelle Landtagswahl in NRW einging, besuchten die Schüler den Bundestag und verfolgten die Aussprache über den weiteren Einsatz der Bundeswehr in Somalia.

Architektonisch erkundeten sie den Bundestag ebenfalls: Die Jugendlichen besichtigten die Reichstagskuppel und machten wie die Abgeordneten Mittagspause im Paul-Löbe-Haus. Im Arbeitsministerium informierten sie sich über die Arbeit von Andrea Nahles (SPD) und die Zusammenarbeit in ihrem Ministerium und ließen sich erklären, warum ein 16-jähriger Zeitungsausträger kein Recht auf Mindestlohn hat. Natürlich stand neben dem politischen Berlin auch eine Stadterkundung auf dem Programm: Die Landfermännner besichtigten das Mauermuseum an der Bernauer Straße, informierten sich im ehemaligen Stasigefängnis Hohenschönhausen über die Methoden der Staatspolizei, erkundeten unter anderem den Alexanderplatz und machten eine Bootstour auf der Spree.

„Ich glaube, wir haben fast alles von Berlin gesehen.“, so das Fazit eines Schülers. Das stimmt zwar nicht ganz, sicher aber ist, in drei Tagen Berlin haben die Schüler auf jeden Fall mehr gelernt, als sie in der Schule hätten lernen können.

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