Kinder von der Kindertagesstätte Herz-Jesu in Neumühl, haben die "älteren" Mütter beim Heimnachmittag im Agnesheim besucht (Foto: Gemeinde Herz-Jesu)

Duisburg. Der Schmidthorster DOM am Stielmus-Park ist das Zentrum der regen und vielfältigen kulturellen und sozialen Gemeindeaktivitäten in Neumühl. Dreh- und Angelpunkt sowie Motor ist Pater Tobias, der Geistliche mit einem gefühlten 48-Stunden-Tag. Er predigt und lebt die Botschaft des Helfens nicht nur vom Altar herunter, Pater Tobias ist ein Meister im Management und Öffentlichkeitswerbung. Redaktionen gibt der emsige Pater kaum eine Chance mit der Veröffentlichung der vielen Pressemitteilungen über das tolle Gemeindeengagement nach zukommen.

Daher hier die Zusammenfassung der letzten Woche:

Dom-Cafe wieder gut besucht

Das Dom-Cafe am Muttertag war im Agnesheim wieder gut besucht. Zahlreiche selbstgebackene Torten und Kuchen standen in großer Auswahl für die Gäste bereit.

Einige Gäste hatten ihre Mütter zum DOM-Cafè eingeladen und haben den Muttertag gemeinsam in freundlicher Atmosphäre in der Herz-Jesu Gemeinde verbracht.

Der Erlös kommt dem Kirchbauverein für die Renovierung des Schmidthorster Doms zugute. Gutscheine für das DOM-Café (Wert 1 Kaffeegedeck) zum Preis von 4,00 € sind immer im Gemeindebüro erhältlich. Eine nette Geschenkidee, nicht nur zum Muttertag.

(Foto: Gemeinde Herz-Jesu)

 

Pater lief in Prag und besuchte seinen Ordensgründer

Die Syrer Nael Aldaaif und Farid Al Mahmoud liefen mit Pater Tobias in Prag den 4. Marathon in diesem Jahr für arme Kinder in Duisburg. „Nicht schöne Reden halten, sondern etwas für unsere Kinder tun, das ist unser Motto unserer Spendenläufer“, so der Pater, der ganz stolz darauf war, einmal in der Stadt zu laufen, wo sein Ordensgründer der Heilige Norbert von Xanten, begraben liegt. In der Prämonstratenserabtei der Abtei Strahov, oberhalb der Stadt Prag gegenüber dem Hradschin (Hradčany), das ist das historische Viertel auf dem Burgberg von Prag, ist der Hl. Norbert in der Klosterkirche beigesetzt. Bevor es zum Marathonstart über die Distanz von 42,95 km ging, wurden am Grab des Hl. Norbert Kerzen entzündet. Alle drei Läufer kamen gesund ins Ziel. „Dieses Mal war der Marathon besonders schwierig, weil es viel Kopfsteinpflaster in der alten historischen Stadt gab und eine Luftfeuchtigkeit von 80 % herrschte“, so Nael Aldaaif, der seinen Bufdi (Berufsfreiwilligendienst) im Cafè „Offener Treff mit Herz“ in Neumühl macht.

Der Hl. Norbert war Gründer des Prämonstratenserordens, des größten Chorherrenordens der Kirche und Erzbischof von Magdeburg. Da Magdeburg protestantisch wurde, übertrug man 1626 die Reliquien Norberts von Xanten in eine Kapelle der Abteikirche Strahov in Prag. Pater Tobias, der dem Prämonstratenserkloster seit 30 Jahren angehört und seine syrischen Lauffreunde, besuchten das Kloster, die schöne und berühmte Bibliothek und das Grab vom Hl. Norbert. Seine muslimischen Lauffreunde und Mitarbeiter vom Projekt LebensWert. aber auch der Pater waren begeistert von der „Goldenen Stadt Prag“.

(Foto: Projekt LebensWert)

 

Muttertag beim Heimnachmittag in Herz-Jesu

Die Kinder von der Kindertagesstätte Herz-Jesu in Neumühl, haben die „älteren“ Mütter beim Heimnachmittag im Agnesheim besucht. Die Kinder sangen wunderschöne Frühlingslieder zur Freude aller Damen, die den Gesang und den Texten der Kinder lauschten. Zum Abschluss gab es selbstgemachte Blumen für alle Mütter, die sich sichtlich darüber freuten.

 

DANK-Abendessen an die Katechetinnen

Als Dankeschön für das ehrenamtliche Engagement hat Pater Tobias seine Katechetinnen der Herz-Jesu Gemeinde in Neumühl zum syrisch-deutschen Abendessen in seinem neuen „Sham Syrisch Deutsches Restaurant“ neben dem Schmidthorster DOM in Neumühl eingeladen. 68 Kommunionkinder wurden in den vergangenen acht Monaten von den Katechetinnen vorbereitet und begleitet. So hatte der Pater an diesem Abend mal genügend Zeit für „seine Damen“. Alle freuen sich auf die nächste Erstkommunion-Vorbereitung in Herz-Jesu!

(Foto: Projekt LebensWert)

 

Kinder möchten Messdiener werden

Kinder aus der Gemeinde Herz-Jesu in Neumühl bereiten sich auf die Aufgaben des Messdieners vor. Die Ministranten übernehmen in der Liturgie besondere Aufgaben, die überwiegend der Assistenz des Priesters und des Diakons dienen.

Die Messdiener tragen beim Gottesdienst ein liturgisches Gewand. Zurzeit absolvieren sie eine Einführung, in der sie mehr über die verschiedenen Riten, liturgischen Farben, Zeichen und Symbole erfahren und lernen, wann und wie sie in der Liturgie zur Anwendung kommen.

Ministranten bilden oft eine feste Gemeinschaft innerhalb der Gemeinde: Sie treffen sich zu Gruppenstunden, machen gemeinsame Ausflüge und helfen auch bei der Organisation von Kirchen- und gemeinnützigen Festen. In der Gemeinde Herz-Jesu gibt es auch Obermessdiener, die von Pater Tobias beauftragt sind, die Anliegen der Ministranten in der Gemeinde zu vertreten und die Messdienergruppe zu leiten. Die offizielle Einführung der neuen Messdiener wird am Gemeindefest, am 11. Juni um 11 Uhr in der Familienmesse stattfinden. Die Kinder und der Pater freuen sich schon darauf.

(Foto: Gemeinde Herz-Jesu)

 

Fahrzeugsegnung in Herz-Jesu

Die Fahrzeugsegnung fand am Sonntag vor der Herz-Jesu Kirche in Neumühl statt. Die Fahrzeuge wurden von Pater Tobias gesegnet. Zahlreiche Besucher baten um den Segen für Schutz und Heil von Gott. „Es passiert immer so viel im täglichen Straßenverkehr“, so Pater Tobias, „umso wichtiger ist es, dass wir immer daran erinnert werden, vorsichtig zu fahren.“

Zu den Fahrzeugen, die der Pater segnete, gehörten auch Mofas, Motorräder, Fahrräder, Rollatoren und auch der Kinderwagen. Der Segen wurde von Pater Tobias durch das Segensgebet gespendet, dabei wurden die Fahrzeuge mit Weihwasser besprengt.

Bei der Segnung wurden alle Fahrzeuge unter dem Schutzpatron des Hl. Chriophorus gestellt. Der Heilige Christophorus ist einer der vierzehn Nothelfer und ist der Schutzheilige der Reisenden. Vom Patronat des heiligen. Christophorus leiten sich auch die verbreiteten Christophorusmedaillen- und Plaketten ab, die in den Fahrzeugen befestigt werden können. Verschiedene Christopherus-Plaketten wurden nach der Segnung verkauft und konnten an die Fahrzeuge angebracht werden. Gesegnete Christophorus-Plaketten sind im Gemeindebebüro zu den Öffnungszeiten in Herz-Jesu Neumühl erhältlich.

(Foto: Gemeinde Herz-Jesu)

 

Gelsenkirchener Swingfoniker gastierten im Schmidthorster DOM

Chorleiter Lutz Peller: „Wir wollen Hoffnung geben in diesen unsteten Zeiten.“ Stimmungsvolles Konzert mit Gesang aus fast 50 Kehlen. Konzert mit Bach, Händel und Gospelsongs

„Dieses Konzert hier bei uns im Schmidthorster DOM sollte zu einer Tradition werden“, freute sich Pater Tobias. Über 300 Gäste strömten am späten Nachmittag in die Herz-Jesu Kirche in Neumühl.

Das Ereignis ist immer wieder nicht nur ein musikalisches Erlebnis, sondern auch ein besinnlicher Sonntagnachmittag für Gemeindemitglieder, Freunde und viele Gäste, die von weit herkamen.

Der Chor, der in diesem Jahr sein 25-Jähriges Bestehen feiert, wusste mit einem breiten Repertoire zu begeistern. Verdis „Gefangenenchor“, „La Montanara“, aber auch „Oh happy day“ oder „We will rock you“ und viele andere bekannte und unbekanntere Stücke gehören dazu. Immer wieder gab es anhaltenden Applaus vor Begeisterung.

Wunderbar waren die Arrangements über Kompositionen von Bach und Händel. Die Stimmen, sehr kompakt und mikrofonverstärkt, füllten den Raum und nahmen die Zuhörer mit in eine beschwingte Stimmung der Vorfreude. „Wir wollen Hoffnung geben, in diesen unsteten Zeiten“, sagte Chorleiter Lutz Peller. „Wenn wir Menschen Liebe lernen, dann wird Friede sein.“

Mit dem kraftvollen Gospel „We have seen the glory“ schickten die Musiker das Publikum in die Pause. Das „Lieblingslied“ der Sänger mit einem fulminanten finalen Crescendo bescherte manchem eine Gänsehaut. „Das geht mir durch und durch“, raunte eine Dame ganz ergriffen.

Zwanzig Minuten lang standen die ehrenamtlichen Mitglieder der Gemeinde Herz-Jesu und vom Kirchbauverein Herz-Jesu e.V. zur Stärkung bereit, Kaffee und Kuchen winkten. Wer es deftiger mochte, konnte sich auf Frikadellen und „Käsehäppchen“ freuen, bevor die „Swingfoniker“ zum zweiten Teil des Konzertes luden.

„Wir möchten uns bei der Gemeinde Herz-Jesu bedanken, dass wir hier in dem Schmidthorster DOM ein Konzert geben durften“, bemerkte Peller bescheiden. Die Gemeinde bedankte sich mit tosendem Applaus. Pater Tobias wies noch herzlich auf die „Schein-Kollekte“ hin, die der Sanierung der Herz-Jesu Kirche zugutekommen wird.

(Foto: Gemeinde Herz-Jesu)
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