Die Besucherinnen Kerstin Jensen (3.v.li.) und Bärbel Wabnik (re., sitzend) besichtigten auch die „Gefühlsecke“ im Garten des Kinderzentrums. Hier können die Kinder freudige oder traurige Ereignisse reflektieren, erklärten Ex-Oberin Karin Meincke (2.v.li.), Oberin Diane Kamps (4.v.li., stehend) und Kinderzentrumsleiterin Nancy Gasper (li. sitzend) von der DRK-Schwesternschaft Krefeld. (Foto: DRK-Schwesternschaft Krefeld)

Krefeld. Die Frauen des Zonta Club Krefeld gehörten vor Jahren zu den ersten, die an die Idee eines Kinder- und Jugendhospiz für Krefeld geglaubt und die DRK-Schwesternschaft Krefeld schon vor Eröffnung mit einer großzügigen Spende unterstützt hatten.

Jetzt setzten sie ihre Hilfe fort: Kerstin Jensen (Präsidentin Zonta Club Krefeld) und Bärbel Wabnik (Vorsitzende des Vereins der Freunde von Zonta International Krefeld) brachten eine Spende von 4100 Euro zu Oberin Diane Kamps und Karin Meincke (Oberin i.R.) in das stups-KINDERZENTRUM. Diese Summe sei der Erlös des Weihnachtsbasars, so die Besucherinnen.

Karin Meincke erinnerte sich an die Anfänge der Bekanntschaft und das gemeinsame Ziel: „Bärbel Wabnik hat mich Jahre vor stups immer wieder darauf angesprochen, dass wir in Krefeld ein Hospiz für Kinder benötigen und ob wir das nicht umsetzen könnten“.

Als das Projekt dann begann, übergaben die Zonta-Frauen eine Anschub-Spende von 33 333 Euro noch auf der Baustelle.

„Heute können wir Ihnen zeigen, was aus der Idee geworden ist und wie unser ganzheitliches Netzwerk für Familien mit gesunden, kranken und behinderten Kindern funktioniert“, meinten Kamps und Meincke gemeinsam. Sie schilderten, wie die ambulanten und stationären Hilfen ineinander greifen und wie auch die inklusive Tagespflege und die KiTa jedem Kind die Möglichkeit zur Entfaltung geben.

Die Spende der Zontians komme sehr gelegen, weil es aktuell ein neues Projekt im stups-KINDERZENTRUM gibt: Dort soll ein Ruhe- und Rückzugsraum für die Eltern und Angehörigen der Hospiz-Kinder eingerichtet werden. „Im Hospiz selber ist diese Räumlichkeit wegen der täglichen Arbeit nicht möglich, aber im Souterrain gibt es ein Zimmer, das wir jetzt einrichten und den Weg dorthin gestalten möchten“, so Kamps und Nancy Gasper, die Leiterin des stups-KINDERZENTRUMs.

Die Gastgeberinnen freuten sich auch, dass durch die Spende eine Hilfsorganisation der anderen hilft: Zonta International ist wie das Rote Kreuz eine weltanschaulich neutrale, überparteiliche und überkonfessionelle Hilfsorganisation und in 71 Ländern vertreten. Kerstin Jensen und Bärbel Wabnik waren nach dem Rundgang durch das Gebäude und den Garten beeindruckt von dem Gesehenen und wollen den anderen Club-Mitgliedern das Gesehene schildern.

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