Patientin Ina Krämer (sitzend) erhält das erste Herzkissen von Chefärztin Dr. Cordula Fuhljahn (2. v.r.). Darüber freuen sich (v.l.n.r) Sandra Kröll, Kerstin Schmitter und Ev Bürgel vom IW Duisburg, Breast-Care-Nurse Gudrun Krüger, IW-Präsidentin Susanne Bartetzky und Initiatorin Ruth Stromberg (rechts) (Foto: privat)

Duisburg. Der Inner Wheel Club spendet zum siebten Mal den Patientinnen des Malteser Krankenhauses St. Anna Herzkissen.

Wie jedes Jahr zu Muttertag hat die Frauenorganisation Inner Wheel Duisburg den Brustkrebspatientinnen der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Malteser Krankenhaus St. Anna 150 selbst genähte Herzkissen überreicht. Als erste Patientin erhielt Ina Krämer eines der farbenfroh gestalteten Kissen von Initiatorin Ruth Stromberg. Seit vielen Wochen nähten und füllten mehrere Inner-Wheel-Freundinnen die liebevoll gestalteten Herzkissen. Die Idee der Herzkissen stammt aus den USA und hat sich inzwischen weltweit verbreitet. Die Kissen mit den „langen Ohren“ sollen Frauen nach Brustkrebsoperationen bei der Genesung helfen. Unter die Achselhöhle gelegt lindern die Kissen in vielen alltäglichen Situationen, zum Beispiel beim Gurtanlegen im Auto, den Druckschmerz nach der Operation. „Wir freuen uns, dass wir mit der Spende den Patientinnen eine große Erleichterung bieten können. Die bunten Kissen sind für mich aber auch ein Symbol der Verbundenheit der Frauen untereinander“, berichtet Inner Wheel Präsidentin Susanne Bartetzky.

„Große Nachfrage nach Herzkissen“

Über die Spende der Herzkissen freut sich auch Dr. Cordula Fuhljahn, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe: „Die Spende der Herzkissen ist mittlerweile ja schon eine echte Tradition geworden, die wir nicht missen wollen. Da wir ja schon seit vielen Jahren ein zertifiziertes Brustzentrum sind, freuen wir uns, dass wir auch über unsere medizinischen und pflegerischen Kompetenzen hinaus den Patienten eine Hilfestellung geben können.“ Die Nachfrage nach den Herzkissen sei groß, so Dr. Fuhljahn, auch weil die Anzahl der behandelten Patientinnen steige. Ein großer Dank gilt auch in diesem Jahr den Materialspendern f.a.n. Frankenstolz Schlafkomfort und der Stoffzentrale Duisburg.

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