Melanie van der Weiden (r.) präsentiert den neuen Anhänger der Direkten Flüchtlingshilfe, den die Sparkasse mit 2.000 Euro sponserte. Farid Hassani, Bernd Zibell, Torsten Wittrock, Anwar Salem und Klaus Bittmann (v.l.n.r.) freuen sich, dass die Flüchtlingsarbeit in Neukirchen-Vluyn damit effizienter wird (Foto: privat)

Neukirchen-Vluyn. Der neue Anhänger der Direkten Flüchtlingshilfe kann mit knapp über 1,5 Tonnen beladen werden. Doch wichtiger als die maximale Nutzlast seien viel Stauraum für Betten, Schränke, Fahrräder oder Elektrogeräte, sagt Klaus Bittmann und weist auf den größten Vorzug hin: „Durch die stabile Bauweise können wir den Hänger auch als Zwischenlager nutzen.“ Denn über einen Lagerraum für Sachspenden verfügt die Flüchtlingshilfe nicht. Die große Variante mit Kofferaufbau habe sich der Verein nur leisten können, weil die Sparkasse am Niederrhein 2.000 Euro gespendet habe, sagt die Vereinsvorsitzende Melanie von der Weiden.

Sparkassenvorstand Bernd Zibell staunt nicht schlecht, dass zukünftig auch Verkehrsschilder mit dem Hänger transportiert werden sollen. „Keine echten“, lacht Klaus Bittmann und erklärt: „Wir leihen uns von Schulen Schilder zur Verkehrserziehung aus, um mit Flüchtlingen das sichere Fahrradfahren zu üben.“ Insbesondere Erwachsene sollten lernen, sich besser im Straßenverkehr zu verhalten. Das finden auch Farid Hassani und Anwar Salem. Die beiden Männer wohnen in der Flüchtlingsunterkunft an der Wiesfurthstraße und packen bei allen Aktivitäten des Vereins tatkräftig mit an.

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