Ihr Preisgeld für das Projekt „Junior-Firma“ stifteten die Azubis der DB Fahrzeuginstandhaltung in Oppum dem Förderverein zugunsten krebskranker Kinder Krefeld e.V., v.l.: Susanne Oestreich, Jens Schmitz, Karsten Körner, Annemarie Szawa (Förderverein), Dennis Hegmanns, Simone Ogro, Olaf Ungerer, Frederic Valkysers und Andreas Pentziok (Foto: Förderverein)

Krefeld. Sie haben mit der Junior-Firma der DB Fahrzeuginstandhaltung den „DB Award 2016“ in der Kategorie Unternehmenskultur gewonnen und spenden ihr Preisgeld von € 3000,- jetzt für den „Förderverein zugunsten krebskranker Kinder Krefeld e.V.“: Ex-Azubi Frederic Valkysers und Azubi Dennis Hegmanns (3. Ausbildungsjahr) kamen als Vertreter der „Junior-Firma“ im DB Fahrzeuginstandhaltungswerk in Oppum zusammen mit Simone Ogro (Ausbildungsleiterin Oppum), Andreas Pentziok (Ausbildung Elektroniker) und Betriebsrat Olaf Ungerer (Schwerpunkt Jungend & Nachwuchs) in die „Villa Sonnenschein“ des Fördervereins.

Sie wurden u.a. von dem Vorsitzenden Jens Schmitz begrüßt, der sich genau über das Projekt der jungen Leute informierte. „Ziel der Junior-Firma ist es, unsere Azubis zu unternehmerischem Denken anzuleiten. Sie sollen nicht nur ihr Berufsfachwissen vertiefen, sondern Zusammenhänge sehen und berücksichtigen: Probleme kreativ lösen, selbstständig entscheiden und wirtschaftlich agieren“, erklärte Simone Ogro.

So hat die Firma der Azubis etwa verschiedene „Material-Bahnhöfe“ entwickelt und produziert, die jetzt in verschiedenen Bereichen im Werk in Krefeld-Oppum genutzt werden. Eine in Oppum entwickelte Info-Wand mit Monitor und Platz für viele wichtige Informationen rund um die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH (FZI), steht jetzt auch in der Frankfurter Zentrale der FZI. „Wichtig für uns war bei den Projekten, dass wir die Freiheit und die Verantwortung hatten“, schildert Frederic Valkysers seine Erfahrungen aus der Junior-Firma. Jeder Azubi in Oppum arbeitet während der Ausbildung an mindestens einem Projekt mit – und die Themen gehören gezielt nicht zum Arbeitsalltag, „sondern es handelt sich um Themen, die in der Regel den Ablauf in der Produktion vereinfachen und die wir sonst vielleicht extern vergeben würden“ so Ogro.

Auf die Idee, für den Förderverein zu spenden, sind die Jugendlichen unter anderem durch frühere Unterstützungen der DB-Mitarbeiter für die „Aktion Teddybär“ im Förderverein gekommen, erklärte Ungerer den Hintergrund der Spende. „Wir wollten auf jeden Fall eine Krefelder Initiative unterstützen, die sich um Kinder und Jugendliche kümmert“, ergänzte Hegmanns.

Die Fördervereins-Vertreter freuten sich sehr über die Idee der Auszubildenden. „Es ist immer wieder etwas, das unsere Familien besonders berührt: Wenn sie merken, dass junge, gesunde Menschen sich Gedanken über die Krankheit ihrer Kinder machen und Wege finden, diesen zu helfen“, meinte Jens Schmitz.

Anzeigen