Laut Diagnose Mittelstand 2017 der deutschen Sparkassen blicken Unternehmen positiv in die Zukunft und investieren stark in die Digitalisierung. Kreditvorstand Bernd Zibell von der Sparkasse am Niederrhein (Mitte), hier mit den Firmenkundenberatern Jochen Taczkowski, Kerstin Gatzlaff, Alma Karajkovic und Thorsten Nossack, bestätigt diesen Trend (Foto: privat)

Moers/Neukirchen-Vluyn/Rheinberg/Alpen/Sonsbeck/Xanten. Die Kreditnachfrage der rund 12.000 Firmen-, Gewerbe- und Geschäftskunden der Sparkasse am Niederrhein war im zurückliegenden Geschäftsjahr höher als erwartet. „Wir haben insgesamt 219 Millionen Euro an neuen Krediten bewilligt, das spricht für eine gute Investitionsbereitschaft“, sagt Bernd Zibell, der für das Kreditgeschäft verantwortliche Vorstand. Viele der kleinen und mittelständischen Betriebe zwischen Moers und Xanten haben internationale Geschäftskontakte und investieren stark in die Digitalisierung.

„Das Spektrum reicht dabei von der Weiterentwicklung von Handels- und Bezahlsystemen über IT-Sicherheit bis hin zu industriellen Fertigungsprozessen“, sagt Bernd Zibell. Charakteristisch für den Niederrhein sei zudem ein guter Branchenmix aus Industrie, Handel, Handwerksbetrieben und vielfältigen kleinen Unternehmen. „Die allermeisten haben sich in Sachen Digitalisierung bereits auf den Weg gemacht und wir begleiten unsere Kunden aktiv dabei“, so der Kreditvorstand.

Die hohe Bereitschaft, in den eigenen Betrieb zu investieren, liegt nach Einschätzung der Firmenkundenberater nicht allein am niedrigen Zinsniveau. Bernd Zibell: „Aus intensiven Gesprächen mit unseren Kunden wissen wir, dass viele sehr positiv in die Zukunft blicken, das ist der eigentliche Grund für die lebhafte Kreditnachfrage.“ Neben eigenen Darlehen vermittelten die Berater ihren Firmenkunden öffentliche Fördermittel. Die NRW.Bank zeichnete die Sparkasse am Niederrhein dafür jetzt mit dem 1. Platz des Förderpreises 2017 der rheinischen Sparkasse aus.

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