v.l.: Andreas Will, Rainer Groß, Sarah Stantscheff, Werner Zick, Karl-Josef Laumann, Frank Heidenreich, Fabian Rus, Peter Maaß (Foto: privat)

Rheinberg. Im Herbst letzten Jahres wurde die Rheinberger CDU Vereinigung CDA (Christliche Demokratische Arbeitnehmerschaft) nach einer langer Pause wieder reaktiviert. Der neue Vorstand möchte dabei „den Gedanken der CDA – der Mensch ist wichtiger als die Sache – in den Vordergrund der politischen Arbeit rücken“, erklärt der 34-jährige CDA Stadtverbandsvorsitzende Fabian Rus, der sein Team zu einer sehr ausgefallenen Vorstandssitzung eingeladen hatte.

Neben der CDU Stadtverbandsvorsitzenden Sarah Stantscheff und den beiden Landtagskandidaten Frank Heidenreich und Rainer Groß, konnte noch ein ganz besonderer Gast begrüßt werden, das politische Schwergewicht, CDU Bundespolitiker Karl Josef Laumann. Der ehemalige Landesminister ist seit 2014 Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit sowie Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigter für Pflege.

Laumann ist aber auch mit Leib und Seele ein Mann der CDA, der als Bundesvorsitzender den christlich-demokratischen Arbeitnehmerflügel der Union eine Gesicht gibt. Und genau in dieser Funktion führte ihn sein Weg ins Alte Rathaus nach Orsoy. Der CDA Bundesvorsitzende Laumann brachte den Vorstandsmitgliedern der Rheinberger CDA, damit ein großes Zeichen von Wertschätzung entgegen. Denn auch Laumann weiß, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, das ein inaktiver CDA Verband reaktiviert wird. So nahm er sich trotz ausgefüllten Terminplans, gerne die Zeit für ein ausführliches Gespräch in der Vorstandsrunde, um die Zukunft des CDA Stadtverbandes Rheinberg zu beleuchten.

Karl-Josef Laumann gilt als Arbeiter für soziale Gerechtigkeit und Kämpfer für die Rechte der Arbeitnehmer. Er steht für die christlich-soziale Wurzel der CDU. Sein eindeutiger Kompass aus der christlichen Soziallehre zieht sich dabei klar durch die Gespräche mit dem Vorstand.

Die Frage wie Kinder und Jugendliche aus rudimentären Bildungsschichten zu vernünftigen Schulabschlüssen und in geregelte Arbeitsverhältnisse gelangen können, war eins der diskutierten Themen, zusammen mit einer frühen Förderung der Kinder. „Wenn ein Kind kein Pausenbrot mit in die Schule bekommt, ist das keine Frage des Geldes“, erklärt Karl-Josef Laumann. Der im Dialog mit den Christdemokraten auch eine angemessene Anzahl von Sozialarbeitern an Schulen forderte. Weiterhin wurde auch noch mal auf das Thema menschenwürdige Pflege eingegangen.

„Ohne den Einfluss der christlichen Soziallehre wäre die CDU als Volkspartei nicht entstanden. Die CDA ist und bleibt für mich der Schutzpatron der christlichen Soziallehre innerhalb unserer CDU“, macht Karl-Josef Laumann deutlich.

Der Besuch von Laumann motiviert die Christdemokraten noch einmal für den letzten Wahlkampfendspurt für die beiden Landtagskandidaten Frank Heidenreich und Rainer Groß. Der Vorsitzende Fabian Rus und sein Vorstandsteam blicken sehr zufrieden auf die Vorstandssitzung. Viele Ideen und Pläne stehen für die weitere Arbeit der Rheinberger CDA auf dem Programm. Der Neustart der CDU Arbeitnehmervereinigung in Rheinberg, ist schon mal gelungen. Nun geht es weiter zu neuen Taten.

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